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Europa aktuell

SERIE: Europas Wege - Geschichten vom Reisen und Ankommen

Über tausende Kilometer zogen sich die römischen Straßen kreuz und quer durch Europa. Heute sind sie fast vergessen, aber einst revolutionierten sie den Kontinent.

Eine Gruppe Jugendlicher geht im Archäopark in Welzheim (Rems-Murr-Kreis) durch das rekonstruierte Westtor des Welzheimer Ostkastells, das zum römischen Limes gehört (Foto vom 12.07.2005). Der antike römische Grenzwall Limes soll auf die Liste der UNESCO-Welterbe-Stätten. Das haben am Donnerstag in Durban (Südafrika) Experten dem Welterbe-Komitee empfohlen, das darüber bis zum Abend entscheiden wollte. Foto: Harry Melchert dpa/lsw (zu dpa 0516 vom 14.07.2005) +++(c) dpa - Report+++

Blick auf den steinernen römischen Wachturm bei Grab im Rems-Murr-Kreis (Foto vom 17.07.2005). Die Rekonstruktion eines Wachturms am Limes mit Palisaden, Graben und Wall wurde 1982 eingeweiht. Die Experten der UNESCO haben im südafrikanischen Durban für die Aufnahme des römischen Limes in die Liste der Welterbe-Stätten gestimmt. Foto: Harry Melchert +++(c) dpa - Report+++

Im Gegensatz zu den Naturpfaden der Germanen und Kelten waren die römischen Straßen gut ausgebaut und strategisch aufgestellt. So schnell wie nie zuvor konnten in Mitteleuropa Handelsgüter und militärische Truppen von den Römern bewegt werden. Viel ist heute von dem römischen Erbe nicht mehr übrig. Radwanderwege so wie die VIA JULIA, die von Augsburg bis nach Salzburg führt, erinnern an die wichtigsten Verkehrsrouten von einst. Vergoldete Rüstungen, Götterbilder und Funde des Alltags warten in den Museen am Wegesrand. Wer die Römischen Straßen sucht, findet dabei auch ein Stück antikes Europa.

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