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Pressemitteilungen

Sergei Stanishev: "Niemand hat illegale Gefängnisse in Bulgarien zugelassen"

Bulgarischer Ministerpräsident im Interview von DW-RADIO

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In Bulgarien sind Beitrittsängste zu spüren: Ministerpräsident Sergei Stanishev

"Niemand hat je illegale Gefängnisse in Bulgarien zugelassen. Unser Land wird oft grundlos beschuldigt." Das sagte der bulgarische Ministerpräsident Sergei Stanishev in einem Interview des Bulgarischen Programms von DW-RADIO. Vor dem Hintergrund des am Dienstag in Straßburg vom Europa-rat-Sonderermittler veröffentlichten Zwischenberichts um geheime CIA-Gefängnisse in Europa erklärte Stanishev, Bulgarien sei sehr an einer detaillierten Recherche über angebliche CIA-Gefängnisse auf seinem Staatsgebiet interessiert.

Gewisse Kreise in Bulgarien seien von dem bevorstehenden EU-Beitritt des Landes beunruhigt und versuchten, diesen zu verhindern. Stanishev: "Mehrfach, auch in den EU-Institutionen in Brüssel, hieß es, dass die negativen Informationen über Bulgarien nur aus bulgarischen Quellen kommen." Dies sei, so der Politiker zur Deutschen Welle, ein Ausdruck der Beitrittsängste, die in seinem Land zu spüren seien. "Die Einstellung in der EU gegenüber Bulgarien entwickeln sich aber zum Positiven. Man sieht die Bemühungen der bulgarischen Gesellschaft“, erklärte Stanishev, der auch Vorsitzender der Bulgarischen Sozialistischen Partei (BSP) ist. Er erwarte im April einen "positiven EU-Kommissionsbericht" zur Entscheidung über den Beitritt seines Landes Anfang 2007 oder 2008.
24. Januar 2006
35/06

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