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Sport

Serena Williams gewinnt US Open

Ohne einen einzigen Satzverlust gewinnt Serena Williams das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Im Endspiel der US Open besiegt sie die Dänin Carolin Wozniacki - obwohl sie nicht einmal ihr bestes Tennis spielt.

Für ihre Verhältnisse leistete sich Serena Williams im Finale der US Open über weite Strecken ungewohnt viele leichte Fehler. Bei den entscheidenden Ballwechseln aber war die 32 Jahre alte Titelverteidigerin aus den USA hochkonzentriert. Und so setzte sich Williams gegen die 24 Jahre alte Dänin Caroline Wozniacki in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:3 durch. Nach 75 Minuten verwandelte sie gleich ihren ersten Matchball. Williams gab damit im Verlauf des Turniers keinen einzigen Satz ab. Es war es ihr sechster Erfolg bei den US Open, der dritte in Serie, und ihr 18. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Damit schloss Serena Williams in der ewigen Bestenliste zu ihren Landsfrauen Martina Navratilova und Chris Evert auf Platz vier auf. Mehr Erfolge bei den vier wichtigsten Tennisturnieren haben nur die Australierin Margaret Smith Court (24 Siege), die Deutsche Steffi Graf (22) und die US-Amerikanerin Helen Wills Moody (19) gefeiert.

Im Endspiel der Männer stehen sich am Montag der Japaner Kei Nishikori und der Kroate Marin Cilic gegenüber. Für beide Tennisprofis ist es das erste Finale bei einem Grand-Slam-Turnier. Der 24 Jahre alte Nishikori hatte

im Halbfinale

überraschend den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien besiegt und als erster Asiate überhaupt bei einem der vier wichtigsten Turniere das Endspiel erreicht. Der 25-jährige Cilic hatte den fünfmaligen US-Open-Gewinner Champion Roger Federer aus dem Rennen gewonnen.

100. Turniersieg für Bryan-Brüder

Die US-Open-Sieger im Doppel der Männer heißen Bob und Mike Bryan. Die beiden 36 Jahre alten Zwillingsbrüder aus den USA setzten sich gegen die Spanier Marcel Granollers und Marc Lopez in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4 durch und sicherten sich damit ihren 16. gemeinsamen Grand-Slam-Titel. Für die Bryan-Brüder war es der insgesamt 100. Turniersieg ihrer Karriere. "Mir fehlen die Worte. Das hier in den USA vor diesen Fans geschafft zu haben, ist etwas ganz Besonderes", sagte Mike Bryan, nachdem er mit einem unerreichbaren Volley den zweiten Matchball verwandelt hatte.

sn/ck (dpa,sid)

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