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Fokus Europa

Serbien: Säuglinge vermisst

In Serbien kommt ein schlimmer Verdacht immer mehr ans Tageslicht: Jahrzehnte schon sollen Neugeborene in Kliniken für tot erklärt worden sein. Ein Verein geschädigter Eltern geht der mutmaßlichen Babymafia nun auf die Spur. Und die serbische Regierung arbeitet an einer Gesetzesverschärfung, die dem Babyraub einen Riegel vorschieben soll.

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Zwischen 6000 und 10000 Babys sind nach der Geburt von der Mutter getrennt und von Verbrecherbanden ins Ausland verkauft worden, schätzt der serbische Elternverein URNBS. Die Neugeborenen würden für hohe Summen an Eltern verkauft, die kinderlos blieben. Seit Jahren streiten die geschädigten Eltern für die Aufklärung ihrer Fälle, aber nur einige kamen vor Gericht. Die serbische Regierung arbeitet an einer Gesetzesverschärfung, die dem Babyraub einen Riegel vorschieben soll. Im Frühjahr soll sie erlassen werden. Zu spät für viele Eltern, die ihre Kinder vermissen.