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Europa/Zentralasien

Serbien: Alumni-Konferenz

Kurz nach dem Sturz des Milosevic-Regimes vor zehn Jahren begann die DW Akademie ihr Engagement in Serbien. Seitdem haben etwa 300 serbische Journalisten, Medienmanager, Radio- und TV-Techniker an Projekten teilgenommen.

Symbolbild Karte Belgrad

Symbolbild Karte Belgrad

Zehn Jahre Medienentwicklung in Serbien - für die DW Akademie ein guter Grund, um mit den "Ehemaligen" eine Bilanz der bisherigen Arbeit zu ziehen und den Blick in die Zukunft zu richten. So lud das Team Europa/Zentralasien Ende November zur Alumni-Konferenz nach Belgrad. Das Konzept: eine Verbindung aus zwanglosem "Get-Together" und einem eintägigen Workshop mit Arbeitsgruppen und Diskussionen über die Arbeit der DW Akademie. "Was läuft gut und was können wir besser machen?" so lauteten die zentralen Fragen an die zwanzig serbischen Journalisten, die aus allen Teilen des Landes gekommen waren.

Lob gab es von den Alumni vor allem für die fachliche Weiterbildung durch Projekte der DW Akademie - seien es Interview-Trainings, Workshops zur Umweltberichterstattung oder Fortbildungen zum Online-Journalismus. Weitere Pluspunkte: der Erfahrungsaustausch mit deutschen Experten sowie die Vernetzung unter den Teilnehmern. Ein neuer Blog der DW Akademie für die Region wird diesen Austausch ab 2011 auch virtuell fördern.

Wolken ziehen hinter dem neuen Fernsehturm auf dem Avala-Berg in Belgrad am 11.04.2010. Die Staats- und Regierungsspitze Serbiens hat am Mittwoch (21.04.2010) den neuen Fernsehturm in Belgrad eingeweiht. Der alte war 1999 von NATO-Bombern in Schutt und Asche gelegt worden. Seit 2005 war das zerstörte Wahrzeichen auf dem Avala-Berg vor den Toren der Hauptstadt mit zehn Millionen Euro wiederaufgebaut worden. Das Geld war mit Spenden und Staatszuschüssen aufgebracht worden. Damit entstand eine exakte Kopie des 204 Meter hohen alten Turms, der erstmals 1965 seine Pforten für Besucher geöffnet hatte (Foto: dpa/Thomas Brey).

Fernsehturm in Belgrad

Aber auch mit Vorschlägen für künftige Projekte waren die Journalisten nach Belgrad gekommen. Dem einen lag der gemeinsame Aufbau einer Austauschplattform für Radio- und Fernsehbeiträge am Herzen, andere wünschten sich eine stärkere Einbeziehung leitender Führungskräfte in die Projekte. Denn diese seien in den Sendern oft nicht bereit, Neuerungen aufzugreifen. Als weitere Hindernisse, das Erlernte in die Praxis umzusetzen, sahen nannten die Teilnehmer Geld- und Zeitmangel und auch politischen Druck.

"Wir sind sehr dankbar für die Rückmeldungen und nehmen viele Ideen mit, die in unsere nächsten Projekte einfließen werden", so Filip Slavkovic, der die Projekte der DW Akademie in Südosteuropa koordiniert. Bereits für Anfang 2011 sind weitere Trainings mit der Medienabteilung der OSZE in Serbien geplant.

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