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Wirtschaft

"Seltene Erden" sollen kein Druckmittel sein

China will den für die Hightech-Industrie so wichtigen Rohstoff-Export "seltener Erden" nach eigenen Angaben nicht als diplomatisches Druckmittel einsetzen. Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie betonte am Donnerstag, vielmehr sei Peking daran gelegen, beim Gebrauch "seltener Erden" zu kooperieren, da es sich um eine nicht-erneuerbare Energiequelle handele. China produziert derzeit 97 Prozent der weltweite abgebauten "seltenen Erden" und besitzt somit quasi ein Monopol auf den Rohstoff, der unter anderem in der Handy-Produktion verwendet wird. Nachdem bekannt geworden war, dass China wegen eines Territorialkonflikts mit Japan die Lieferungen dorthin blockiert, hatte dies Hersteller auf der ganzen Welt alarmiert. In China liegen über rund 30 Prozent der Vorkommen "seltener Erden". Zwar verfügen auch die USA, Kanada und Australien über Vorkommen. Nachdem China diese aber zu deutlich günstigeren Preisen zu produzieren begann, stellten sie den Abbau in den 90er Jahren ein.