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Sport

Seleçao will Gold in Peking

Porno-King übernimmt schwedischen Spitzenklub. Lyon-Stürmer (viel) schneller als die Polizei erlaubt. Dunga betreut nun auch brasilianische Olympia-Auswahl. Neuer Vertragspoker um Van der Vaart.

Porträt Dunga (Quelle: AP)

Dunga trainiert auch die brasilianische Auswahl für die Olympischen Spiele in Peking 2008 (Archivbild)

Brasiliens Nationaltrainer Dunga soll den fünfmaligen Fußball-Weltmeister im kommenden Jahr in Peking zum ersten Olympiagold im Fußball führen. Laut der Zeitung "Folha de São Paulo" erhielt der 44-Jährige bereits am Mittwoch (31.10.2007) vom Verband CBF die Verantwortung auch für die Auswahl "Unter 23 Jahren", die beim Olympischen Turnier mit drei Akteuren jenseits der Altergrenze verstärkt werden kann. Mit Dunga als Spieler hatte Brasilien 1984 in Los Angeles Silber geholt. Die beiden anderen Olympiamedaillen gab es 1988 in Seoul (Silber) und 1996 in Atlanta (Bronze). Für die Spiele in Athen vor drei Jahren hatte sich der Nachwuchs der Seleçao nicht qualifiziert.

Porträt van der Vaart, hält sich mit der rechten Hand den Mund (Quelle: AP)

Hamburgs van der Vaart: geht er oder nicht oder doch ...? (Archivbild)

Neuer Poker um Van der Vaart

Ronald Koeman, neuer Trainer des spanischen Erstligisten FC Valencia, hat den Vertragspoker um seinen Landsmann Rafael van der Vaart eröffnet. Er würde ihn gerne in seinem Team sehe, sagte der Niederländer. Der Mittelfeldregisseur wollte schon im August nach Spanien wechseln, erhielt jedoch vom Bundesligisten Hamburger SV keine Freigabe.

Porno-King übernimmt AIK Stockholm

Der durch Porno-Handel reich gewordene Schwede Bert Milton (52) hat zehn Prozent der Anteile bei AIK Stockholm übernommen und strebt die Kontrolle über den Spitzenklub an. Milton begründete seinen Schritt am Freitag in Medien unter anderem mit dem Wunsch, etwas gegen das im schwedischen Fußball kräftig um sich greifende Treiben von gewalttätigen Hooligans zu unternehmen. AIK Stockholm hat die in Schweden gerade beendete Saison mit einem enttäuschenden fünften Platz abgeschlossen. Der Verein hatte vor allem bei Ortsderbys gegen die anderen Hauptstadtvereine Djurgården und Hammarby immer wieder mit Massenschlägereien im und vor dem Stadion von sich Reden gemacht.

Bidl Milan Baros (Brust und Kopf) (Quelle: AP)

Stürmer Baros ist schnell - und noch schneller im Ferrari (Archivbild)

Milan Baros schneller als die Polizei erlaubt

Da war Stürmer-Star Milan Baros vom französischen Fußball-Meister Olympique Lyon wohl etwas zu schnell unterwegs: Die Polizei hat den tschechischen Nationalspieler auf einer Autobahn in Südfrankreich mit Tempo 271 statt der erlaubten 130 geblitzt. Der Ferrari des Torjägers wurde nach Polizeiangaben konfisziert, der Führerschein vorerst eingezogen. Baros droht bei einer Verhandlung ein Führerscheinentzug von bis zu drei Jahren. "Der beteiligte Polizist musste ein zweites Mal auf sein Radargerät schauen. Er konnte kaum glauben, wie schnell das Auto war", sagte Polizeichef Claude Loron, der von einem Rekordtempo für seinen Bezirk sprach. Baros hatte seinen Beifahrer "den Klang des Motors hören lassen" wollen, hieß es aus Polizeikreisen.

120 Sozialstunden für Torwartberührung

Für seinen Ausflug auf das Spielfeld beim Champions-League-Heimspiel gegen den AC Mailand ist ein Fan von Schottlands Fußball-Meister Celtic Glasgow zu 120 Sozialstunden verurteilt worden. Der 27-jährige Robert McHendry war am 3. Oktober in der Schlussphase der Gruppen-Begegnung auf den Platz gelaufen und hatte Gäste-Torhüter Dida leicht am Hals berührt, der daraufhin eine Verletzung vortäuschte. Der Brasilianer wurde vom europäischen Fußball-Verband UEFA für seine Schauspieleinlage für ein Spiel gesperrt, Celtic musste 35.760 Euro Geldstrafe wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen zahlen.

Fußball-Fans unter Mordverdacht

Wegen Mordes sind in Buenos Aires drei argentinische Fußball-Fans verhaftet worden. Ihnen wird nach Polizeiangaben zur Last gelegt, den 29 Jahre alten Fußball-Anhänger Gonzalo Arco im August erschossen zu haben. Außerdem laufen noch gegen elf weitere Personen Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit diesem Fall. (rri)