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Aktuell Asien

Selbstmordattentäter tötet Kinder in Afghanistan

Anschläge auf ausländische Ziele in Afghanistan sind an der Tagesordnung. Jetzt wurden mindestens zehn Kinder, zwei ISAF-Soldaten und ein Polizist getötet, als eine Bombe detonierte, die einem Militärkonvoi galt.

Der Anschlag erfolgte mittags vor einem belebten Markt im Bezirk Tschamkani in der Provinz Paktia. Der Selbstmordattentäter jagte sein mit Sprengstoff präpariertes Motorrad in die Luft, als ein amerikanisch-afghanischer Militärkonvoi vorbeifuhr. 16 Zivilisten und ein Polizist wurden verletzt, wie der Polizeichef der südostafghanischen Provinz, Salmai Orijakhel, weiter mitteilte. Da kurz zuvor der Unterricht einer nahe gelegenen Schule geendet hatte, sind auch unter den Verletzten viele Kinder. Ein Sprecher der internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF bestätigte den Tod zweier US-Soldaten.

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Kanzlerin Merkel besucht Truppen in Afghanistan (10.05.2013)

Sprengfalle in Laghman

In der im Osten gelegenen Provinz Laghman wurden nach Angaben des Innenministeriums mindestens sieben Zivilisten, darunter fünf Frauen, getötet, als ihr Fahrzeug auf eine am Straßenrand platzierte Landmine fuhr. Zwei Zivilisten wurden verletzt.

In den vergangenen Wochen haben Kämpfer der radikal-islamischen Taliban Afghanistan mit einer Welle von Anschlägen überzogen. Oftmals sind die Opfer der Terrorakte Zivilisten.

se/sti (ape, dpae, rtre, afp)

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