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Aktuelles

Selbstfahrendes Auto bei tödlichem Unfall zu schnell

Bei dem tödlichen Crash in den USA war der selbstfahrende Tesla-Wagen nach Angaben von Experten mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Das war allerdings nicht die Schuld des Systems.

Es war der erste tödliche Unfall mit einem Auto im Selbstfahr-Modus - eine der Ursachen ist jedoch eine altbekannte: zu hohes Tempo. Nach den Untersuchungen der US-Verkehrssicherheitsbehörde fuhr der Tesla zum Zeitpunkt der Kollision mit einem Lastwagen auf einer Autobahn in Florida im Mai dieses Jahres 119 Stundenkilometer - erlaubt war an der Stelle nur Tempo 105.

Tempomat war eingeschaltet

Wie die Ermittler bekanntgaben, nutzte der Fahrer zum Unglückszeitpunkt die automatische Geschwindigkeitseinstellung als auch eine elektronische Funktion, die den Wagen auf der gleichen Spur halten soll. Diese Daten seien aus dem Bordcomputer ausgelesen worden.

Die Limousine vom Typ Tesla Model S raste in einem 90-Grad-Winkel auf einen Lkw, der gerade von links einbiegen wollte. Das Dach wurde abrasiert, der 40-jährige Fahrer erlitt tödliche Verletzungen.

Nach Angaben des Herstellers Tesla war die Hauptursache des Unfalls vermutlich, dass der Autopilot nicht zwischen der weißen Seitenwand des Trucks und dem hellen Himmel unterscheiden konnte - und deshalb keine Notbremsung einleitete.

mak/cw (afp, ap)

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