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"Sei ein Mentsch!"

DW-WORLD-User beziehen Stellung: Neben der amerikanischen Präsidentschaftswahl melden sie sich unter anderem auch zur Lage im Sudan und zur Position der Frau in der Katholischen Kirche zu Wort.

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Präsidentschaftswahl in den USA

Ganz emotional würde ich sagen, man hat das amerikanische Volk gut vorbereitet und ganz gezielt um seine Grundfesten beraubt. Eine Wahl durch Gerichtsbeschluss (nachweislich beeinflusst durch Bush sen.) entscheiden zu lassen, ist eines Staates mit dem Anspruch die ganze Welt demokratisieren zu müssen, nicht würdig. Der einzelne Amerikaner (auch der Republikaner) hatte bis dahin in sein Amerika und dessen Systeme vertrauen können, er hatte an sein Amerika geglaubt! Niemand in diesem wunderschönen Land hat diese nun folgenden menschenverachtenden Maßnahmen einhergehend mit dem Ansehensverlust in der Welt verdient, eben so wenig wie die irakische Bevölkerung diesen grausamen an langer Hand vorbereiteten ungerechten Krieg.

Marie-Luise Flöter

Als ein in den USA lebender Deutscher, der sich tagtäglich über die geradezu unverschämte und unverforen einseitig auf die reiche Hälfte des Landes ausgerichtete Politik von Bush und Co. ärgert kann nur eines gelten: Alles ist besser als Bush. J. Kerry ist ein Kompromisskandidat der Demokratischen Partei, der, eher zum konservativen Flügel gehörend, den Mainstream der Wähler anzusprechen vermag. Er ist ein qualifizierter, im politischen Geschäft erfahrener Mann, der mit Richard Hoolbroke, Madeleine Albright, Mr. Rubin und anderen eine gute Regierungsmannschaft hinter sich scharen kann.

Haiko Behrens, USA

Angriffe und Vertreibung im Sudan

Ich bin überglücklich über dieses Engagement (der Bundesregierung, d. Red.), denn seit über drei Monaten liegt mir das Elend im Sudan schwer auf der Seele und ich finde es als in Israel lebende deutsche Bürgerin mit einem neuen Baby von sechs Monaten ein Gebot der Stunde jetzt endlich die internationalen politischen Lösungen gegen den arabischen Gewaltterror zu schaffen.

Langfristig muss ein Bildungssystem für die Jungen geschaffen werden, was garantiert das so wenig wie möglich, das heißt irgendwann mal gar keine mehr Männer zu Soldaten und Mördern erzogen werden, sondern so viele wie möglich das heißt dann im Endeffekt alle zu Denkern, Dichtern und in aller erster Linie Menschen.

Auf Jiddisch heißt das: Sei ein Mentsch!

Also alle Achtung an die Bemühungen von Herrn Fischer und den guten Kräften der Regierung und meine Gedanken und Gebete sind mit ihren Taten!

Shalom

Hannah Porat, Israel

Wenn Menschen in einem Land in Massen ermordet werden, dann geht uns das alle an. Da kann man nicht sagen, mischt euch nicht ein. Seht und erinnert euch was in Ruanda passiert ist. Alle haben in der kritischen Zeit zuwenig getan, um das Morden zu stoppen. Da darf man nicht einfach nur zusehen. Die Mittel und Wege, um eine betroffene Regierung zum Handeln zu bewegen, die sollten allerdings genau überlegt sein. Allerdings, Öl für Leichen, wenn das denn so ist, das darf in der heutigen Zeit nicht wieder vorkommen.

Christian Muehlenberg

Folter im Irak

Dem Präsidenten Bush sollte ein riesiges Denkmal für die in Irak erworbenden Menschenrechte errichtet werden. Wo sind die ganzen Menschenrechtler? Wagt sich schon keiner mehr den Mund aufzumachen? Wie sagten schon die alten Römer: Wehe den Besiegten.

Hartmuth von Koeller

Frauen und die Katholische Kirche

Gut, dass der Vatikan so deutlich Stellung gegen die Rechte der Frauen bezogen hat. Hoffentlich werden Frauen dadurch massenhaft motiviert, aus dieser Kirche auszutreten. Denn Kirchensteuer zu zahlen, um die eigene Diskriminierung zu fördern, ist ja wohl mehr als schizophren!

Susanne Dittmann

Bereits in unserer Bibel steht der Satz: "Die Frau sei dem Manne untertan!" Wir Christen hatten nur das "Glück" der Aufklärung und der Nachwirkungen von 1968 - was der islamischen Gesellschaft versagt blieb!

Schlussfolgerung: Selbst wenn ich nicht damit einverstanden bin, was im Vatikan im Moment vor sich geht - es scheint zumindest mit der Bibel konform zu sein.

Doris Weinke

Warum sollen Frauen nicht das gleiche Recht haben? Es scheint mir das die Männer gans besonders die Priester Angst haben vor den Frauen. Überall in jeder Religion sind nur Männer ob Buddhismus, Christentum, Islam. Die Frau spielt die Untergebene. Ich frage mich warum nur? Sind wir Männer so etwas Besonderes? Wenn ja, dann hat der Schöpfer einen Fehler gemacht bei der Erschaffung der Menschen.

Lothar Strauß

Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte geben die Meinung der User, nicht die Meinung der Redaktion wider.

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