1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Service

Sehr gut, Otto Rehhagel

In der letzten Woche beschäftigten sich die Leser von DW-WORLD vor allem mit dem Tod des österreichischen Bundespräsidenten Klestil, mit der so genannten Tobin-Steuer - und dem Europameisterschaftstitel für Griechenland.

default

Zum Fußballeuropameister Griechenland


Die Griechen mögen zwar immer noch nicht zu den "Großen Mannschaften" gehören, doch sie haben gezeigt, dass sie nicht irgendwer sind. Sie haben für Ihr Land gekämpft und nicht für Geld. Das macht den großen Unterschied zu anderen Teams des Europäischen Fußballs. Der Satz, den unser Team sich gemerkt hat, war: "Werdet Helden, kämpft wie Griechen".

Perikles Grentzelos, Sande

Mit dem Sieg der Griechen ist für mich persönlich ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, nachdem ich die ersten Spiele gesehen habe. Sowohl die Endspielpaarung sowie den Sieger hatte ich mir so und nicht anders gewünscht. Man konnte während des gesamten Turniers sehen, dass Fußball (ein Mannschaftssport) von der Disziplin abhängig ist und eine mannschaftsdienliche Spielweise mehr wiegt als eine Anhäufung von hochbezahlten Mimosen (Individualisten), die nur bestrebt sind, sich selbst in Szene zu setzen. Sehr gut, was Otto Rehhagel geleistet hat. In Deutschland wäre dieser Erfolg auf lange Zeit sicher nicht möglich und Herr Rehhagel wäre schlecht beraten, wenn er das Amt des Bundestrainers annähme, weil die Spieler sich von der Realität total entfernt haben. Sind die Summen, die in diesem Geschäft so gezahlt werden, eigentlich noch real?

Dietrich Egert, Managua, Nicaragua

Zum Tod von Thomas Klestil


Mein Präsident führte den "Tag der offenen Tür" in der Hofburg ein. Man hatte die Möglichkeit, ihn dadurch persönlich kennen zu lernen. Ein kurzes Handshake, ein paar Worte, das war es auch schon, es war kurz aber sehr nett. Ein zweites Handshake kam während der Feier seines 10-Jährigen Amtsjubiläums zustande. Das Bundesheer hielt den großen Zapfenstreich ihm zu ehren ab, danach schüttelte er die Hände der Zuschauer. Auch da hatte er zeit für ein kleines Plauscherl. dann ging er und seine Frau Richtung Hofburg nach hause, begleitet von uns Wienern. Für mich wirkte dies so, als würde man einen Freund nach hause begleiten. Das war er auch, ein richtiger freund Österreichs, für das er sich bis zur letzten stunde einsetzte. Meine letzte Ehre erwies ich meinen Präsidenten gestern, indem ich mich, wie so viele andere auch, ins Kondolenzbuch eintrug und mich vor seinem Sarg in der Hofburg verbeugte und ein kurzes Gebet betete.

Thomas Jung, Wien


Ich habe in Erinnerung, dass Herr Klestil ein im besonderen Maßen, integerer, unparteiischer Mensch war. Leider ist er nun nicht mehr und ich glaube Österreich wird um diesen Mann sehr trauern und ihn sehr vermissen. Es ist traurig, dass er so früh von uns gegangen ist und es ihm nicht vergönnt war noch einige Jahre im wohlverdienten Ruhestand bei uns auf Erden zu verbringen.

Reinhold Sielaff, o.O.

Ich lebe seit Jahren in den USA und habe von dort aus die Kampagne gegen Kurt Waldheim verfolgt, die meines Erachtens völlig blöd war. Im Zuge dieser Kampagne schrieb jemand einen Leserbrief in unserer Tageszeitung, im dem er Waldheim brutal attackierte. Klestil erfuhr davon und schrieb sofort zurück, indem er auch die Dinge ins rechte Licht setzte. Später war ich froh, als er der nächste Bundespräsident wurde.

Thomas Hofer, USA

Zur Tobin-Steuer

Generell bin ich für die Einführung der Tobinsteuer.
So einfach kann man aber die Frage Pro oder Contra Tobin-Steuer nicht stellen, denn zuerst sollten Sie dementsprechend die Tobin-Steuer erklären. Das heißt: Wer hat den größten Nutzen an den Devisenspekulationen, wer streicht den Gewinn ein?

Thomas Schneider, Hamburg














Die Redaktion empfiehlt

  • Datum 10.07.2004
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/5IVK
  • Datum 10.07.2004
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/5IVK