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Segeln

Segelklassiker Sydney-Hobart: Sieg in Rekordzeit

Die australische Segeljacht "Wild Oats XI" gewinnt den Langstrecken-Klassiker Sydney-Hobart in neuer Bestzeit. Das zweitplatzierte Boot aus den USA legt Protest ein. Die einzige deutsche Jacht erreicht das Ziel nicht.

Die australische Jacht "Wild Oats XI" hat in Rekordzeit den Segelklassiker Sydney-Hobart gewonnen. Die mehr als 30 Meter lange Jacht mit Skipper Mark Richards überquerte die Ziellinie vor Tasmaniens größter Stadt nach nur einem Tag, acht Stunden, 48 Minuten und 50 Sekunden. Damit unterbot die Crew den bisherigen Rekord aus dem vergangenen Jahr um mehr als vier Stunden. Die "Wild Oats XI" erreichte 26 Minuten vor dem US-Rivalen "LDV Comanche" das Ziel und gewann damit die Regatta zum neunten Mal. Comanche hatte den Großteil des Rennens geführt, doch das schmalere Boot "Wild Oats XI" hatte die schwächeren Winde auf dem letzten Streckenteil besser nutzen können.

Beinahe-Zusammenstoß

Die beiden Jachten waren beim Start im Hafen von Sydney beinahe kollidiert. Das Team der "LDV Comanche" legte deswegen bei der Rennleitung Protest ein.  Eine internationale Jury wird voraussichtlich am Donnerstag darüber entscheiden. Angesichts des relativ knappen Vorsprungs könnte eine mögliche Zeitstrafe die "Wild Oats XI" nachträglich den Sieg kosten. "Ich denke, das war eine total normale Situation", sagte Skipper Richards: "Wir haben genau das getan, was wir tun mussten. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen."

Deutsche Jacht ausgeschieden

Die 73. Auflage des Langstrecken-Klassikers war am zweiten Weihnachtstag in Sydney gestartet. 102 Jachten gingen auf die 628 Seemeilen lange Strecke bis Hobart. Die einzige deutsche Jacht im Feld, die knapp 16 Meter lange "Rockall" mit ihrem Besitzer Christopher Opielok, lag an elfter Stelle, als das Ruder brach und das Boot aus dem Rennen ausscheiden musste.

sn/fab (dpa, sid)