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Das Bandtagebuch - EINSHOCH6

Sebastian Hollunder

Basti stammt aus einer Musikerfamilie und spielt viele Instrumente. Bei EINSHOCH6 spielt er Klavier und Keyboard. Wenn er nicht gerade in die Tasten haut, repariert er Klaviere in seiner Werkstatt.

Name:
Sebastian Hollunder

Geburtsjahr und Geburtsort:
1988 in München

Mit wie viel Jahren hast du angefangen, Musik zu machen?
Ich habe mit vier Jahren mit Geige angefangen. Das ist dadurch entstanden, dass unsere Familie schon immer viel Musik gemacht hat und für uns eigentlich klar war, dass wir ein Instrument lernen. Ich habe mit Geige angefangen, mit zehn Jahren Saxophon, mit elf Klavier und dann mit dreizehn noch mal Schlagzeug gelernt.

Wer ist dein Vorbild?
Meine Vorbilder sind einfach Leute, die Spaß haben an der Musik. Also die, die das nicht unbedingt kommerziell machen.

Was findest du an EINSHOCH6 am spannendsten?
Am spannendsten finde ich, dass wir so eine coole Mischung sind, einfach unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Vorstellungen, aber alle mit dem gleichen Ziel: Spaß haben auf der Bühne, den Leuten unsere Musik vermitteln, coole Musik vermitteln.

Wie waren für dich die Dreharbeiten zum Bandtagebuch?
Ich fand die Drehtage alle superschön. Wir haben ja viel erlebt. Ich bin einfach insgesamt ein bisschen entspannter geworden vor der Kamera. Ich hatte da vorher ja auch keine Erfahrung und bin ja auch kein Schauspieler. Eine coole Zeit war’s einfach!

Was tust du gegen Lampenfieber?
Lampenfieber habe ich zum Glück sehr selten. Für mich ist es besonders schwierig, weil ich immer alles auswendig spiele, und da ich die ganze Zeit durchgehend spiele und gar keine Pause habe, bin ich ja eigentlich mit der wichtigste Part. Wenn ich einen Fehler mache, hört man es, und die ganze Band wackelt. Gegen Lampenfieber hilft einfach nur üben und nicht daran denken, dass du einen Fehler machen kannst.

Was ist bei dir schon mal auf der Bühne richtig schiefgegangen?
Wenn man alleine auf dem Klavier ein Intro für einen Song spielt und einen Blackout hat, die richtigen Tasten sucht, und man sieht sich aus der Vogelperspektive, wie man es gerade versaut. Ja, das passiert. Dann mogelt man sich irgendwie durch und wartet, bis der Song losgeht.

Was ist die größte Herausforderung für dich als Musiker?
Die größte Herausforderung ist es, sich für jeden Konzertauftritt gleich zu motivieren, das heißt, ob du jetzt vor 50 oder vor 20 Zuschauern oder vor 500 spielst, dass du trotzdem immer 100 Prozent gibst, und das über Jahre hinweg.

Was ist für dich Erfolg?
Für mich persönlich ist Erfolg, dass wir weiterhin zusammen Musik machen, dass wir Konzerte haben, auch zusammen mit Orchestern, und dass es uns einfach noch die nächsten zehn Jahre gibt.

Was wärst du geworden, wenn du nicht Musiker geworden wärst?
Dann wäre ich wahrscheinlich Lehrer geworden, weil in meiner ganzen Familie immer in einer Generation ein Lehrer war. Aber ich bin froh, dass ich diesen Weg nicht eingeschlagen habe.

Was würdest du gerne noch können?
Mein Kindheitstraum ist, Hubschrauberpilot zu werden oder mal einen Hubschrauber zu fliegen. Ich fahre Motorrad, das ist auch cool.

Was magst du am liebsten an München?
München ist eine lockere Stadt, andererseits aber auch spießig. Wenn die Sonne scheint, sind gleich viele Leute draußen. Ansonsten ist die Lebensqualität einfach unglaublich hoch. Ich kann mir nicht vorstellen, in einer anderen Stadt in Deutschland zu leben.

Sprichst du Bairisch? Was ist dein bairisches Lieblingswort?
Mein bairisches Lieblingswort besteht eigentlich aus drei Worten: „'s a guat“, das heißt „es ist auch gut“. Das ist momentan mein bairisches Lieblingswort.

Welche Fremdsprache sprichst du und womit hattest du beim Lernen die größte Schwierigkeit?
Ich spreche Deutsch, Englisch und Neugriechisch. Am schwierigsten ist, dass man oft zu faul ist. Und wenn man faul ist und nichts dafür tut, braucht man sich nicht wundern, wenn man’s nicht kann. Sonst finde ich es eigentlich nicht schwierig. Du musst dich auch mit Freunden unterhalten, damit du die Sprache noch im Kopf behältst.

Mit welcher Berühmtheit würdest du dich gerne mal unterhalten und warum?
Ich glaube, Uli Hoeneß. Der ist ein ganz spannender Mensch, er ist sehr klug und weiß unglaublich viel.

Hast du schon mal etwas gekauft und es danach bereut?
Ja, ich glaube, das war ein Kleidungsstück, das dann im Schrank hing und das ich jahrelang nicht anhatte.

Wovor hast du Angst?
Ich habe eigentlich keine Angst.

Was machst du im Sommer am liebsten?
Am liebsten in der Sonne liegen, Musik hören und nichts tun.

Was machst du am liebsten am Wochenende?
Am Wochenende arbeite ich meistens bei meinen Eltern im Garten oder wir grillen oder ich chille einfache, mache was mit Freunden, gehe was trinken.