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Politik

Scolari bangt um seinen Job

Dänemark erhebt bei der Frauen-WM in China Spionage-Vorwürfe, Portugals Coach Scolari muss um seinen Job bangen und Roberto Mancini ist der bestbezahlte Trainer Italiens. Die Fußball-Nachrichten.

Luiz Felipe Scolari will Dragutinovic nicht berührt haben, Quelle: AP

Luiz Felipe Scolari (M.) will "Dragutinovic nicht berührt" haben

Minnert fehlt DFB-Frauen gegen England

Sandra Minnert, Quelle: AP

Sandra Minnert

DFB-Trainerin Silvia Neid muss für das zweite WM-Gruppenspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft am Freitag (14.09.2007) gegen England eine neue Abwehrformation bilden. Innenverteidigerin Sandra Minnert vom SC Bad Neuenahr fällt wegen einer Zerrung im rechen Oberschenkel für das Duell in Schanghai aus. Die 34-Jährige hatte sich die Verletzung am Mittwoch im Training zugezogen und wird durch Annike Krahn vom FCR Duisburg ersetzt.

Scolari muss um seinen Job bangen

Portugals Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari muss sich nach einem Handgemenge in der Schlussphase des EM-Qualifikationsspiels seiner Schützlinge gegen Serbien am Mittwochabend (12.09.2007) in Lissabon schwere Vorwürfe gefallen lassen und um seinen Job bangen. Scolari soll dem serbischen Spieler Ivica Dragutinovic mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben und wurde deshalb von Serbiens Coach Javier Clemente zum Rücktritt aufgefordert. "Ich habe Dragutinovic nicht berührt", versicherte dagegen Scolari, "es gibt nichts, wofür ich belangt werden könnte."

Gerüchte über Rücktritt des spanischen Nationaltrainers

Luis Aragonés, Qulle: AP

Luis Aragonés

Spaniens umstrittener Fußball-Nationaltrainer Luis Aragonés hat erneut Spekulationen über einen bevorstehenden Rücktritt ausgelöst. Nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft über Lettland in der EM-Qualifikation erschien der 69-Jährige erstmals nicht zur obligatorischen Pressekonferenz und reiste auch nicht mit dem Rest des Teams von Oviedo in Nordspanien nach Madrid zurück. Der Verband wies Gerüchte zurück, Aragonés habe das Handtuch geworfen. Inoffiziell hieß es, der seit drei Jahren amtierende Coach sei über die ständige Kritik in der Presse am schwachen Spiel der Nationalelf und an seiner Taktik erbost.

Dänemark erhebt "Spionage"-Vorwürfe

Der Fußball-Weltverband FIFA hat bei der Frauen-Weltmeisterschaft in China "Spionage"-Vorwürfe der dänischen Mannschaft untersucht. Angeblich sollen eine interne Teamsitzung im Hotel in Wuhan und ein geheimes Training abgehört und gefilmt worden sein. Bei einer Taktikbesprechung vor dem Duell der Skandinavierinnen mit China sollen in einem angrenzenden Raum zwei Chinesen mit Videoausrüstung gesichtet worden sein, die die Besprechung durch einen Spiegel filmen wollten. Auch das Geheimtraining vor der Partie sei per Video aufgezeichnet worden, hieß es. "Die FIFA, die dänische Delegation und das Hotel haben die Angelegenheit seitdem sorgfältig geprüft. Nach den Ermittlungen haben wir in Abstimmung mit Dänemark beschlossen, den Fall nicht weiter zu verfolgen", hieß es am Donnerstag in einer offiziellen Mitteilung von FIFA-Mediendirektor Nicolas Maingot.

Brasilien besiegt Angstgegner Mexiko

Ronaldinho (l.) gratuliert Kaka (M.), Quelle: AP

Ronaldinho (l.) gratuliert Kaka (M.) zum Tor gegen Mexiko

Bsiliens Stars haben sich mit einem 3:1 gegen Mexiko für die jüngst erlittene Niederlage bei der Copa America revanchiert und den erst zweiten Sieg aus den letzten acht Duellen gegen den Angstgegner eingefahren. Vor 68.000 Zuschauern in Boston trafen Kleber, Kaka und Afonso für die Selecao, nachdem Mexiko zunächst durch Juan Carlos Cacho in Führung gegangen war.

Inters Mancini ist Italiens bestbezahlter Trainer

Roberto Mancini, Quelle: dpa

Roberto Mancini, Quelle: dpa

Roberto Mancini von Meister Inter Mailand ist der bestbezahlte Trainer im italienische Fußball. Der 42-Jährige, seit 2004 Coach bei Inter, verdient nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello sport jährlich fünf Millionen Euro und damit rund 500.000 Euro mehr als Kollege Carlo Ancelotti vom Stadtrivalen AC Mailand. Rang drei belegte nach Angaben der Gazzetta der Coach des AS Rom, Luciano Spalletti mit zwei Millionen Euro pro Saison. Als weitere Top-Verdiener in Europa werden der Deutsche Bernd Schuster (Real Madrid) mit vier Millionen Euro, Ottmar Hitzfeld vom deutschen Rekordmeister Bayern München mit zwei Millionen und Trainer Alain Perrin vom französischen Serienmeister Olympique Lyon mit 1,8 Millionen gelistet.

Frankreich bangt um EM-Teilnahme

Er fehlte: Thierry Henry, Quelle: AP

Er fehlte: Thierry Henry

Die "Grande Nation" liegt nach der historischen 0:1-Pleite gegen Schottland am Boden "Dieses Ergebnis ist eine Katastrophe. Es wäre fundamental gewesen, gegen Schottland zu gewinnen", stöhnte Frankreichs Abwehspieler Lilian Thuram. Ohne ihren Stürmerstar Thierry Henry fehlte es der "Equipe Tricolore" an der nötigen Durchschlagskraft, um das schottische Bollwerk zu knacken. Ein Sonntagsschuss von James McFadden bescherte den fast ausschließlich verteidigenden Gästen im Pariser Prinzenpark den überraschenden Erfolg, durch den Schottland in der Gruppe B mit 21 Punkten die Tabellenführung vor Italien (20) und Frankreich (19) übernahm.