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Aktuell Asien

Schwerer Sturm prallt auf Australiens Küste

Der gewaltige Wirbelsturm "Marcia" ist an der dichtbesiedelten Nordostküste Australiens auf Land getroffen. Er zerstörte Häuser und stürzte Bäume um. Die Behörden warnen vor Hochwasser und Sturmfluten.

Der Zyklon bewege sich nahe Shoalwater Bay nördlich der Stadt Yeppoon entlang, teilte die Wetterbehörde des australischen Bundesstaates Queensland im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die 16.000-Einwohner-Stadt Yeppoon liegt 670 Kilometer nördlich der Metropole Brisbane. Nach Medienberichten zog er weiter in Richtung Rockhampton.

"Marcia" verursachte beträchtliche Schäden: Die Zeitung "The Australien" berichtet von zerstörten Häusern und umgestürzten Bäumen. Die Polizei sperrte eine Autobahn. Die Fluggesellschaft Qantas sagte mindestens 26 Flüge ab. Behörden und Wetterdienste warnten vor heftigem Regen, Springfluten und Windstärken von fast 295 Stundenkilometern. Der Sturm war zuvor von der Kategorie vier auf die höchste Kategorie fünf hochgestuft worden. Auf dem Weg ins Land stuften die Behörden den Sturm dann auf die Kategorie drei herab.

Aufnahmezentren eingerichtet

Die Behörden hatten die Bevölkerung aufgefordert, sich auf das Unwetter vorzubereiten. Es müsse mit einer "Katastrophe" gerechnet werden. In Queensland wurden sicherheitshalber 134 Schulen und 43 Kindertagesstätten geschlossen. In mehreren Orten wurden Aufnahmezentren für schutzsuchende Bürger eingerichtet.

Auf die Küste des Bundesstaates Northern Territory prallte fast gleichzeitig der Sturm "Lam". Er verlor über Land aber stark an Kraft und wurde um drei Stufen auf Kategorie zwei herabgestuft. Aus beiden Sturmgebieten wurden bis jetzt keine Verletzten gemeldet.

wl/SC/kle (dpa, rtr)

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