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Aktuell Amerika

Schwerer Schlag gegen FARC-Rebellen

Die Kampfkraft der linken FARC-Rebellen in Kolumbien schwindet seit Jahren. Jetzt gelang dem Militär erneut ein Schlag gegen die Guerilleros.

Eine von Farc-Rebellen in Kolumbien zerstörte Brücke (Foto:dpa)

FARC-Rebellen sprengen Brücke in Kolumbien

Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón erklärte, bei Kämpfen zwischen den Rebellen und der Armee in der Provinz Aurauca seien mindestens 36 Guerilleros getötet und zehn weitere festgenommen worden.

Wie es heißt, konnten Luft- und Bodentruppen der kolumbianischen Armee auch ein großes Waffenarsenal der Widerstandskämpfer beschlagnahmen. Allerdings hatte es für die Regierungstruppen zuvor Verluste gegeben. In der Region an der Grenze zu Venezuela hatten die linksgerichteten Rebellen, die sich selbst als Marxisten bezeichnen, am Wochenende mindestens elf Soldaten getötet.

Staatspräsident kritisiert mangelnde Vorsicht

Die Armee war für diese Verluste von Staatschef Juan Manuel Santos kritisiert worden. Die Soldaten hätten entgegen bestehender  Anordnungen in einem umkämpften Gebiet an zwei aufeinanderfolgenden Nächten am selben Ort ihr Lager aufgeschlagen. Damit hätten die Guerilleros die Gelegenheit zum Angriff erhalten.

Die Guerillagruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) ist die größte Rebellenorganisation in dem südamerikanischen Land. Aktuellen Schätzungen zufolge zählt die FARC rund 8.000 Kämpfer. Sie finanzieren sich durch Entführung, Erpressung und Drogenschmuggel.

Gegründet wurde die Organisation 1964, ihre Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Ursprüngliche Ziele der "FARC"  waren der Kampf gegen Großgrundbesitzer und eine Landreform mit mehr Rechten für die  Bauern.

haz/re (dpa, rtr)