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Politik

Schwere Terroranschläge seit dem 11. September 2001

Bei Bombenanschlägen in der spanischen Hauptstadt Madrid sind am Donnerstag mehr als 170 Menschen getötet worden. Nachfolgend eine Chronik der schwersten Terrorakte seit den Anschlägen vom 11. September.

11. September 2001: In New York und Washington werden fast 3000 Menschen getötet, nachdem Attentäter drei Flugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon gesteuert haben. Eine vierte entführte Maschine stürzt über Pennsylvania ab.

11. April 2002: Auf der tunesischen Ferieninsel Djerba kommen bei einem Anschlag vor einer Synagoge 21 Menschen ums Leben, darunter 14 deutsche Urlauber.

9. Mai: Eine per Fernsteuerung ausgelöste Explosion während einer Militärparade in Kaspijisk kostet 43 Menschen das Leben, etwa 100 werden verletzt. Kaspiisk liegt am Kaspischen Meer südlich der Hauptstadt der Kaukasusrepublik Dagestan, Machatschkala.

14. Juni: Ein Selbstmordattentäter reißt vor dem US-Konsulat in der pakistanischen Hafenstadt Karachi 14 Menschen mit in den Tod.

12. Oktober: Bei Bombenanschlägen auf Nachtclubs der indonesischen Insel Bali werden 202 Menschen getötet, vor allem ausländische Touristen.

28. November: Drei Selbstmordattentäter töten in Kenia 16 Menschen in einem Hotel bei Mombasa. Zugleich wird ein israelisches Charterflugzeug nach dem Start in Mombasa mit Raketen beschossen, die ihr Ziel jedoch verfehlen.

27. Dezember: Bei einem Selbstmordanschlag auf das Regierungsgebäude in Grosny sterben mindestens 70 Menschen, rund 160 werden verletzt. Die Behörden vermuten tschetschenische Separatisten hinter dem Anschlag. Nach offiziellen Angaben werden mehr als 60 Verdächtige in Grosny festgenommen.

12. Mai 2003: Bei Anschlägen auf überwiegend von Ausländern bewohnte Gebäude in der saudiarabischen Hauptstadt Riad kommen 35 Menschen ums Leben, darunter neun Attentäter.

- Bei einem schweren Bombenanschlag in Nordtschetschenien auf Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes werden 59 Menschen getötet und rund 110 verletzt.

16. Mai: Bei einer Anschlagsserie in Marokko werden mehr als 40 Menschen getötet, darunter zwölf Attentäter, und mehr als 100 verletzt.

5. Juli: Zwei mutmaßlich tschetschenische Rebellinnen sprengen sich auf einem Rockfestival in Moskau in die Luft und reißen 14 Besucher mit in den Tod, 60 Konzertbesucher werden verletzt.

1. August: Bei der Explosion einer Autobombe vor einem russischen Militärkrankenhaus in der Kaukasus-Region sterben 50 Menschen, mindestens 76 Personen, die meisten von ihnen russische Soldaten, werden verletzt. Das vierstöckige Gebäude am wichtigsten Truppenstützpunkt für Einsätze in Tschetschenien wird völlig zerstört.

5. August: In einem Hotel der indonesischen Hauptstadt Jakarta reißt ein Selbstmordattentäter zwölf Menschen mit in den Tod. Rund 150 Menschen werden verletzt.

7. August: Einem Bombenanschlag auf die jordanische Botschaft in Bagdad fallen mindestens 19 Menschen zum Opfer, darunter zwei Kinder und eine Frau. Mehr als 50 Personen werden verletzt.

19. August: Bei dem Selbstmordanschlag auf die UN-Zentrale in Bagdad werden 22 Menschen getötet. Unter den Toten ist der UN-Beauftragte Sergio Vieira de Mello. Mehr als 100 weitere Menschen werden verletzt.

29. August: Bei einem Bombenanschlag auf die Imam-Ali-Moschee in der irakischen Stadt Nadschaf kommen bis zu 100 Menschen ums Leben, darunter der führende schiitische Geistliche Mohammed Bakir el Hakim. Rund 140 Menschen werden verletzt.

8. November: Bei drei vermutlich von Selbstmordattentätern ausgelösten Explosionen in einer Wohnanlage in Riad werden neben den Angreifern mindestens 17 Menschen getötet. Mehr als 80 Bewohner des Wohnviertels werden verletzt.

15. November: Zwei Selbstmordattentäter reißen bei Anschlägen auf zwei Synagogen in Istanbul 23 Menschen mit in den Tod. Knapp 300 Menschen werden bei den fast zeitgleichen Explosionen der Autobomben verletzt.

20. November: Bei neuerlichen Bombenanschlägen auf das britische Konsulat und eine britische Bank in Istanbul werden mindestens 30 Menschen getötet, darunter auch der britische Generalkonsul Roger Short. Rund 400 weitere werden verletzt.

5. Dezember: Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Pendlerzug in der Region um Stawropol nahe der Grenze zur Kaukasus-Republik Tschetschenien kommen 47 Reisende ums Leben.

6. Februar 2004: Bei einer Explosion in einem Wagen der Moskauer U-Bahn werden 22 Fahrgäste getötet und rund 30 verletzt.

2. März: Bei einer Serie zeitgleicher Anschläge auf heilige Stätten der Schiiten werden in Bagdad und Kerbela mindestens 181 Menschen getötet.

11. März: Bei einer Serie von Bombenanschlägen in Madrid werden etwa 200 Menschen getötet und mehr als 1000 verletzt. (kas)