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Ski alpin

Schwere Stürze bei Abfahrt in Garmisch

Die Weltcup-Abfahrt in Garmisch liefert schlimme Bilder: Immer wieder muss das Rennen nach Stürzen unterbrochen werden, zweimal kommt der Rettungshubschrauber zum Einsatz, weil die Fahrer sich schwer verletzt haben.

Bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen, der Ersatzveranstaltung für die ausgefallene Lauberhorn-Abfahrt in Wengen in der Schweiz, sind am Freitag zahlreiche Spitzenfahrer schwer gestürzt. Der Franzose Valentin Giraud Moine, vergangene Woche Zweiter auf der Streif in Kitzbühel, verletzte sich dabei schwer am linken Bein. In seinem Team ging man am Freitag zunächst von einem Unterschenkelbruch aus. Er verlor im Zielhang die Kontrolle über seine Ski und musste vor dem Abtransport per Helikopter lange versorgt werden.

Auch der erfahrene US-Amerikaner Steven Nyman verließ die Kandahar-Piste mit dem Hubschrauber. Nyman stürzte nach dem "Kramersprung" und schlitterte in den Fangzaun. Glück im Unglück hatte der Kanadier Erik Guay, der ebenfalls spektakulär zu Fall kam. Allerdings konnte Guay anschließend selbstständig ins Ziel fahren. 2011 war er auf dieser Strecke Weltmeister geworden.

Sieger des chaotischen Rennens wurde der US-Amerikaner Travis Ganong. Er gewann mit einen Vorsprung von 0,38 Sekunden auf den Norweger Kjetil Jansrud. Dritter wurde Peter Fill aus Südtirol. 

asz/sn (dpa, sid)

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