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Aktuell Asien

Schwere Beben in Afghanistan

Afghanische Rettungskräfte suchen in der Provinz Baghlan nach Überlebenden. Etwa 80 Menschen werden nach zwei schweren Erdbeben noch vermisst. Die Chance, Überlebende zu finden, schätzen die Helfer als gering ein.

“Wir denken nicht, dass wir noch Menschen aus den Trümmern bergen können“, sagte der Gouverneur der Provinz Baghlan, Abdul Madschi nach einem Besuch vor Ort. In der Provinz hatte das Erdbeben einen heftigen Erdrutsch ausgelöst. Mindestens 25 Häuser sind unter Tonnen von Erde und Schutt verdeckt. Das macht die Bergung von Bewohnern schwierig. Die afghanischen Rettungskräfte haben bereits drei Tote unter den Trümmern gefunden. Die Helfer konnten sechs Überlebende bergen.

Nach Angaben der amerikanische Erdbebenwarte USGS war die Region in Nordafghanistan am Montag von zwei Beben der Stärke 5,4 und 5,7 erschüttert worden. Die beiden Erschütterungen folgten in einem Abstand von einer halben Stunde aufeinander. Daraufhin ereignte sich der Erdrutsch im Gebirgsdistrikt Burka in der Provinz Baghlan. Auch in der 170 Kilometer entfernten Hauptstadt Kabul war das Beben leicht zu spüren.

Nordafghanistan und Pakistan werden regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Insbesondere trifft es oft die Region der Hindukusch-Bergkette, da dort die indische und die eurasische Erdplatte aufeinander treffen.

nem/sc (afp, ap)