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Europa League

Schwere Aufgaben für Schalke und Mainz

Am 4. Spieltag der Europa League kann der FC Schalke 04 den Einzug in die Zwischenrunde klar machen, muss aber auf diverse Spieler verzichten. Der FSV Mainz 05 steht gegen den RSC Anderlecht unter Druck.

Eigentlich müsste die Stimmung auf Schalke gut sein. Nach dem Katastrophenstart in der Bundesliga mit fünf Niederlagen, haben sich die Königsblauen aus der Krise gekämpft und zuletzt sieben Mal in Folge nicht verloren. "Es ist klar, dass wir eine Serie haben und alles daransetzen, diese zu verteidigen", sagte Schalkes Trainer Markus Weinzierl. Trotzdem gehen die Schalker mit gedämpfter Vorfreude in die Partie gegen FK Krasnodar am Donnerstag (21:05 Uhr MEZ, ab 20:45 Uhr im DW-Liveticker). Denn der 41-Jährige muss gegen den russischen Vertreter auf vier Offensivkräfte verzichten.

Konopljanka und Choupo-Moting gefordert

Neben Breel Embolo und Klaas-Jan Huntelaar steht Max Meyer wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht zur Verfügung. Auch der letzte verbliebene Stoßstürmer Franco Di Santo droht auszufallen. "Das ist brutal heftig, aber wir haben trotzdem noch eine super Qualität im Angriffsspiel", sagte Mittelfeldspieler Johannes Geis. Jetzt seien "die Jungs, die bisher nicht so viel gespielt haben, gefordert". Das sieht Manager Christian Heidel ähnlich: "Nun müssen die anderen die Kohlen aus dem Feuer holen."

Unter anderem gilt dies für Jewgeni Konopljanka. Der ukrainische Neuzugang wartet bislang noch auf den Durchbruch, kommt aber immer besser in Tritt. Gegen Krasnodar dürfte er an der Seite von Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting eine weitere Chance erhalten. "Er hat eine aufsteigende Tendenz und viel Potenzial", lobte Weinzierl den Mittelfeldmann. Im Hinspiel vor zwei Wochen hatte Konopljanka mit seinem ersten Pflichtspieltor den 1:0-Siegtreffer erzielt.

"Noch haben wir nichts erreicht"

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 DFB Pokal (picture alliance/dpa/D.Karmann)

Konopljanka wird immer besser. Im Hinspiel gegen Krasnodar war er schon erfolgreich, das will er jetzt wiederholen

Im Gegensatz zur Bundesliga gibt es an den bisherigen Auftritten der Königsblauen auf internationaler Bühne nichts zu meckern. Die Ausgangslage in Gruppe I ist perfekt. Als Spitzenreiter weist Schalke die makellose Bilanz von neun Punkten auf. Dahinter folgen die Russen (6 Punkte) vor OGC Nizza (3) und RB Salzburg (0). Sollte Nizza das Parallelspiel gegen Salzburg nicht gewinnen, würde Schalke schon ein Remis genügen, um vorzeitig weiterzukommen. Solche Rechenspiele lassen den Trainer aber kalt: "Noch haben wir nichts erreicht", sagte Weinzierl und trat auf die Euphoriebremse. "Wir wollen gegen Krasnodar gewinnen, um den Deckel draufzumachen und uns bis Weihnachten nur noch auf die Bundesliga konzentrieren zu können."

Spannende Mainzer Gruppe

Die Ausgangslage für Mainz in der Gruppe C ist dagegen deutlich angespannter. Nach drei Spielen haben sowohl das Team von Trainer Martin Schmidt als auch der RSC Anderlecht und der französische Traditionsklub AS St. Etienne jeweils fünf Punkte auf dem Konto. In den verbleibenden Direkt-Duellen dieses Trios wird sich entscheiden, welche beiden Vereine in der Europa League überwintern.

Entsprechend groß ist der Druck vor der Partie beim belgischen Rekordmeister aus Anderlecht am Donnerstag (19.00 Uhr MEZ, ab 18:45 Uhr im DW-Liveticker). "Das ist schon ein besonderes Spiel für unseren Klub" sagte der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder. Etwas deutlicher formulierte FSV-Trainer Schmidt seine Erwartungen an das Duell in der Europa League. "Wir müssen das Unentschieden im Heimspiel zurechtrücken und punkten", forderte er in Erinnerung an das unnötige 1:1 im Hinspiel vor zwei Wochen.

tk/asz (dpa, sid)

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