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Kultur

Schwarzes Verkehrswochenende in der Schweiz

Die Schweiz hat im Straßenverkehr ein schwarzes Wochenende erlebt. Seit dem späten Freitagabend (25.4.2003) starben nach Polizeiangaben bei Unfällen mindestens neun Menschen. Es gab zudem viele Verletzte. Den mit drei Toten folgenschwersten Unfall verursachte ein Geisterfahrer auf der A1 bei St. Margrethen im Kanton St. Gallen. Der 40-jährige Autofahrer hatte sich offenbar an der Anschlussstelle Rheineck geirrt und war mit hoher Geschwindigkeit auf der falschen Spur in Richtung Altstätten gefahren. Obwohl er mehrere entgegenkommende Fahrzeuge kreuzte, fuhr der Geisterfahrer auf der Überholspur weiter. Er streifte dann zunächst das Auto einer 30-jährigen Frau, danach kollidierte er frontal mit dem Wagen eines 63-jährigen Mannes. Bei dem Aufprall wurde das Auto des Geisterfahrers in die Luft geschleudert und landete auf dem Dach eines weiteren Wagens, dessen 51-jähriger Fahrer schwerste Kopfverletzungen erlitt. Die drei Männer starben noch auf der Unfallstelle, die Frau blieb laut Polizeiangaben unverletzt.