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Pressemitteilungen

Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz: Gezerre um Postbank hat dem Finanzplatz Deutschland geschadet

Klaus Nieding, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, im Interview mit DW-TV

"Das Gezerre, das wir in den letzten Tagen erlebt haben, hat nicht nur dem Börsengang der Postbank geschadet, sondern vor allem dem Finanzplatz Deutschland. Denn im Inland wie im Ausland ist kommuniziert worden, dass man nicht genau weiß, was man will." Das sagte Klaus Nieding, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, in einem Interview mit
DW-TV.

Die Erklärung des Vorstands der Deutschen Post, wonach die Postbank nicht verkauft werde, "kommt beim Kleinanleger als Signal an, die Deutsche Bank ist nicht an der Postbank interessiert. Möglicherweise ist dies kein gutes Investment". Das, so Nieding im deutschen Auslandsfernsehen weiter, "wäre fatal, denn der Börsengang der Postbank hat ja in diesem Jahr eine Eisbrecherfunktion und soll den Aktienmarkt wieder beleben".

Allerdings dürfe man "nicht übersehen, dass eine Hauptverantwortung für das Gezerre auch die Politik trägt". Bundeskanzler Schröder habe mit seiner Rede auf dem Sparkassentag "den Auslöser für diese Unruhe und Gerüchte gegeben. Es wäre besser, wenn uns solche Eskapaden in Zukunft erspart blieben und die Politik ihre Finger aus den Aktienmärkten heraushält", erklärte Nieding weiter.

13. Mai 2004
098/04

Diese Pressemitteilung und mehr auch unter: www.dw-world.de/presse