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Schuldenspirale - Die Angst vor dem "Haircut"

Ist Griechenland gerettet? Wohl kaum - dem Land steht möglicherweise das Schlimmste noch bevor. Das meint Christoph Trebesch. Der Wirtschafts-Forscher hat in einer Studie ermittelt, dass ein "Haircut", ein Schuldenschnitt, für Griechenland dramatische Folgen hätte. Wir fragen aber auch einen, der sich mit Haircuts wirklich gut auskennt: einen Friseur, der seine eigene Meinung zum Thema hat.

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Christoph Trebesch von der Hertie School of Governance in Berlin hat die großen Staatspleiten der Weltgeschichte analysiert. Sein Fazit: Ein radikaler Haircut kommt Gläubiger und den Schuldnerstaat deutlich teurer zu stehen als Finanzhilfen. Trebesch hat erstmals eine umfangreiche Datenbank mit Informationen über alle Staatsbankrotte der letzten 40 Jahre aufgebaut. Für Griechenland könnte ein Schuldenschnitt dazu führen, dass das Land über Jahre auf den internationalen Kreditmärkten Probleme hätte, Geld zu bekommen. Die Investoren –so Trebesch- hätten ein Elefantengedächtnis. Unser Reporter Manuel Özcerkes trifft den Wissenschaftler, der trotz alledem für einen radikalen Haircut eintritt. Er befragt aber auch den Friseur Thorsten Wozniak. Der ist seit langem Experte für Haircuts und hat seine ganz eigene Sicht auf die Problematik.