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Podcast Wirtschaft

Schulden: Variationen eines Themas

Europas Politiker kritisieren Moody's +++ Eurobonds als möglicher Ausweg +++ Gründe der Verschuldung in den USA +++

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Wieder Ruhe in die Finanzmärkte bringen – das war das erklärte Ziel der europäischen Finanzminister, die zu Beginn der Woche gleich mehrfach in Brüssel tagten. Gelungen ist es nicht. Erst wurde an den Börsen weiter über eine Ausweitung der Schuldenkrise auf Italien spekuliert. Am Dienstagabend dann gab die Ratingagentur Moody's bekannt, dass sie die Staatsanleihen Irlands auf Ramsch-Niveau herabstuft. Zur Begründung sagte Moody's, Irland werde mit "wachsender Wahrscheinlichkeit" ein weiteres Hilfspaket benötigen. Am Mittwoch regten sich Europas Politiker gleich doppelt auf: erstens über die Herabstufung, zweitens über den Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Eurobonds als möglicher Ausweg aus der Krise?

Welche Auswirkung hat die Staatsverschuldung in Europa - auf den Euro und auf den Rest der Welt? Und bieten Gemeinschaftsanleihen, sogenannte Eurobonds, einen Ausweg aus der Krise? Fragen an den selbstständigen Finanzanalysten Christoph Zwermann.

Die Gründe der US-Verschuldung

Schuldenkrise ist ein strapaziertes Wort, und doch taugt es auch zur Beschreibung der Situation in den USA. Die Schulden des Landes entsprechen der Wirtschaftsleistung eines Jahres, das Haushaltsdefizit liegt bei zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Am 2. August ist die gesetzlich festgelegte Obergrenze für die Schulden erreicht. Das Parlament kann die Grenze zwar erhöhen und hat dies in der Vergangenheit auch immer wieder getan. Doch im Moment scheinen sich die zerstrittenen Parteien im US-Kongress nicht einigen zu können. Bleiben die Fronten verhärtet, droht die Zahlungsunfähigkeit. Wie konnte es so weit kommen?

Audio und Video zum Thema