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Podcast Wirtschaft

Schulden: Problem in Europa, in China bald auch?

Griechenland: streiken oder sparen? +++ EU-Gipfel: wie vergrößert man den Rettungsschirm? +++ China: Wann kollabiert das System der Schattenbanken? +++

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Gibt es eine Lösung für die Schuldenkrise in Europa? Wie ernst die Lage ist, ließ sich auch an diesem Mittwoch (19.10.2011) wieder beobachten. Die Ratingagentur Moody's stufte die Kreditwürdigkeit von Spanien herab, und in Griechenland gingen die Menschen gegen den Sparkurs der Regierungen auf die Straße.

Was also tun? An diesem Wochenende treffen sich Europas Politiker mal wieder zum EU-Gipfel in Brüssel. Dort diskutieren sie, wie Banken mit frischem Kapital versorgt werden können und wie sich die Spekulation gegen Staatsanleihen eindämmen läßt. Und die Frage, wie man den Euro-Rettungsschirm größer machen kann, als er eigentlich ist.

Griechenland: streiken oder sparen?

In Griechenland beteiligten sich am Mittwoch nach Polizeiangaben mehr als 125.000 Menschen an Kundgebungen in verschiedenen Städten. Die Gewerkschaften hatten zudem zu einem Generalstreik aufgerufen, der das Land in weiten Teilen lahmlegte. Dazu ein Gespräch mit Gustav Horn. Der Ökonom leitet das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

China: Schattenbanken vor dem Kollaps

In den vergangenen Wochen wurde mehrfach darüber spekuliert, ob finanzkräftige Schwellenländer wie China den angeschlagenen Euro-Ländern zu Hilfen kommen könnten. China könnte Staatsanleihen kaufen oder sich am Euro-Rettungsschirm beteiligen, so mögliche Szenarien.

Weniger diskutiert wird in Deutschland, ob China nicht schon bald mit seiner eigenen Schuldenkrise zu kämpfen hat. Chinesische Banken verleihen auf Anweisung der Regierung weniger Geld - das soll helfen, die hohe Inflation zu senken. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben seitdem Schwierigkeiten, an Kredit zu kommen. Das Geld besorgen sie sich auf dem Schwarzmarkt bei sogenannten Schattenbanken. Doch das System steht kurz vor dem Kollaps, und die Folgen könnten dramatisch sein.

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