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DokFilm

Schreiben gegen das Schweigen - Indonesiens mutige Schriftsteller

Nach wie vor fehlt den Indonesiern eine Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit. Das fordern mutige Schriftsteller ein, die gegen das Schweigen anschreiben. Wir treffen drei einflussreiche Autoren, die den Menschen vor Ort eine Stimme geben.

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Mit seinen 17.000 Inseln, 800 Sprachen und 300 Ethnien ist Indonesien ein Land der Superlative. Und immer noch auf der Suche nach einer gemeinsamen Identität. Nach 350 Jahren niederländischer Kolonialherrschaft, nach Jahrzehnten regionaler Unabhängigkeitskriege und einem Militärregime, dem eine Million Menschen zum Opfer fielen, fehlt nach wie vor eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Diese fordern seit einigen Jahren Schriftsteller ein. Mutige Schriftsteller, die gegen das Schweigen anschreiben: Linda Christanty aus Jakarta hat in den neunziger Jahren als Studentin den Sturz Suhartos mit angetrieben. Azhari Aiyub aus Banda Aceh schreibt über den Freiheitskampf der Vergangenheit und kämpft immer noch mit den Folgen des Tsunamis. Oka Rusmini lebt auf Bali. Sie beschreibt die Zwänge des hinduistischen Kastensystems. Ulrike Sommer und Sabine Kieselbach reisten für Deutsche Welle in das viertgrößte Land der Erde - zu Menschen, die große Opfer bringen, um den Schwächeren eine Stimme zu geben.