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Wort der Woche

Schreckschraube

Man kann sie nicht im Baumarkt kaufen, und es handelt sich auch nicht um den Feind aller Handwerker. Allzu beliebt ist die Schreckschraube trotzdem nicht.

Sind Sie weiblich, nicht mehr ganz jung und meistens schlecht gelaunt? Beschimpfen Sie gerne Ihre Nachbarn und rufen Sie bei jeder kleinen Ruhestörung die Polizei? Können Sie Ihrer Schwiegertochter nicht oft genug sagen, dass sie nicht kochen kann? Ja? Dann haben Sie gute Chancen, von Ihren Mitmenschen als Schreckschraube bezeichnet zu werden. Schrecken bedeutete ursprünglich springen. Jemand, der andere erschreckt, bewirkt, dass diese Personen aufspringen – dass sie einen Schreck bekommen. Doch warum können nur Frauen Schreckschrauben sein? Das liegt an den lateinischen Wurzeln des Wortes Schraube: Scrofa bezeichnete nämlich die Sau, also das weibliche Schwein. Und von hier zur gemeinen Frau, die gerne andere mit Dreck bewirft, ist es dann nicht mehr weit – natürlich nur in sprachlicher Hinsicht.

Autor: Ingo Pickel

Redaktion: Beatrice Warken

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