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"Schröder ist in der falschen Partei"

Die Wahl und ihre Folgen beschäftigten die DW-WORLD-User in der vergangenen Woche am meisten. Meinungsfreudig zeigten sie sich auch in der Frage zum Rauchverbot in Kneipen oder ob die EU eine Einheitssprache braucht.

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Koalitionen und Kanzlerschaft

Von Außen her betrachtet, ist es relativ einfach:

1. Schröder und seine SPD wollten es wissen. Sie sind desavouiert. Schröder hat keine Mehrheit. Genauer: Er hat weniger Mehrheit als vor der Wahl. Also, soll er endlich zurücktreten, seine Zeit ist vorbei.

2. Merkel und die CDU konnten nicht überzeugen. Also auch keine Mehrheit. Sie kann nicht zurücktreten, denn sie ist nicht gewählt.

3. Politiker verstehen immer noch nicht, was die Menschen mitteilen wollen.

3. Dieses "Fahnen-Theater" - Liebe Deutsche Freunde, geht wieder an die Urne!

4. Diese Zustände: Es riecht ein wenig nach "Weimarer Republik".

Daniel Kientzler

Eine schwarz-gelb-grüne Koalition halte ich für undenkbar, da die Politik der CDU/CSU gerade die Politik ist, die die Grünen nie befürwortet haben. Politisch und philosophisch haben diese Parteien nicht viel gemeinsam. Ich sähe rot-gelb-grün als eine bessere Koalition.

Elizabeth Herr

Eine Jamaika -Option gäbe es nur für den, der Grüne Politik noch nicht einmal in seinen Ansätzen verstanden hat, wie das rechte Lager es fast täglich beweist: Wer moderne Energieerzeugung bekämpft, Bürgerrechte massiv beschneiden will, christlich fixiert, statt weltoffen ist und soziale Errungenschaften mit der Brechstange abschafft, ist das genaue Gegenteil der Grünen. Es gibt in entscheidenden Fragen nur Gegensätze, das ist die Realität. Würden die Grünen den Begehrlichkeiten nachgeben oder sich kaufen lassen, wäre das das Ende der Grünen, sie würden nicht (nie!) mehr über die 5 Prozent Hürde kommen. Warum sollte sie dann noch überhaupt jemand wählen?

Jürgen Clausen

Geteilte Amtszeit von Schröder und Merkel?

Geteilte Amtszeit ist Stillstand für vier Jahre, das kann sich Deutschland nicht mehr leisten. Nicht Schröder oder Merkel sind wichtig, sondern unser Land.

Ingeborg Fleischmann

Eine geteilte Amtszeit ist der größte Unfug den man sich vorstellen kann. Wenn das Schule macht, müsste man alle im Bundestag vertretenen Parteien berücksichtigen und somit alle 9,6 Monate den Kanzler(in) wechseln. Dann wären wir endgültig zu einer Bananenrepublik auf(ab)gestiegen.

Einen solchen Vorschlag kann kein normal denkender Mensch akzeptieren; aber wer denkt von den Politikern schon normal?

Hans Dieter Maier

Ich denke, dass es bei der Wahl nicht um eine geteilte Amtszeit ging, sondern um eine definitive Wahl eines neuen Bundeskanzlers. Natürlich ist verständlich, dass es schwer fällt sein Kanzleramt aufzugeben. Herr Schröder sollte mit erhobenem Kopf seinen Posten abgeben und wirklich seine politischen Qualitäten für Deutschland in einer großen Koalition einbinden. Er und Frau Merkel können ja relativ gut kommunizieren. Herr Schröder scheint nur in der falschen Partei zu sein.

Stefan Menzel

"Nationalsprache" für die EU

Würde sich die EU auf eine Nationalsprache einigen, dann hätte diese auserwählte Nation einen enormen wirtschaftlichen Vorteil und würde automatisch den Neid der anderen Nationen auf sich ziehen. Die Übersetzungskosten könnten durch die Einführung einer Brücken- oder Relaissprache drastisch verringert werden, diese könnte z.B. Esperanto sein. Auf dem diesjährigen Esperantoweltkongress in Litauen konnten sich 2300 Menschen aus 60 Ländern ohne Dolmetscher unterhalten und auch Theatervorführungen genießen. Mit einer der lebenden Hauptsprachen der EU wäre dies nicht möglich gewesen.

Karl Breuninger

Sollte sich die EU auf eine einzige Sprache einigen? Natürlich, auf diejenige, die die besten Bedingungen vorweist. Welche Sprache hat keine unregelmäßigen Verben? Welche Sprache kennt keine Ausnahmen in ihren Regeln? Welche Sprache lernt sich am schnellsten? Welche Sprache wird schon heute von 14-Jährigen freiwillig und Autodidakt gelernt? Die Antwort auf alle obigen Fragen lautet Esperanto.

Detlef Karthaus

Die EU soll Esperanto als Amtssprache einführen und Esperanto als Zweitsprache in den Schulen unterstützen.

Leopold Patek

Rauchverbot in Gaststätten

Ein Rauchverbot in Gaststätten ist schon seit langem überfällig und ist bisher lediglich am Opportunismus und der Feigheit der Politiker gescheitert, die ihre eigenen Aussagen zum Thema Gesundheit nicht ernst nehmen.

Andreas Saremba

Das Rauchen zu verbieten hat nur Sinn, wenn parallel dazu auch Werbung auf der ganzen Welt verboten wird und die Subventionen an Tabakproduzenten eingestellt werden. Man muss natürlich diesen gleichwertige Alternativen bieten.

Das Rauchen tötet langsam aber sicher. Es sollten in den Schulen Vorträge gehalten werden, um schon die Kleinkinder von der Gefahr des Rauchens zu warnen. Oft habe ich junge rauchende Mädchen angesprochen und bekam zur Antwort "nur eine in der Woche". Alle haben einmal so angefangen. Ich kenne keinen Raucher der mit 60 Zigaretten am Tage angefangen hätte. Alle fangen mit einer pro Woche an.

Dr.med. Edmund L. Kiczka

Ich finde den ganzen Trubel um das Rauchen grotesk. Man sollte nicht vergessen, wie die Autos unsere Umwelt verschmutzten und uns krank machen.

Jutta Kuster

Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte geben die Meinung der User, nicht die Meinung der Redaktion wieder.

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  • Datum 30.09.2005
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