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Aktuell Europa

Schon wieder Tote am Mont Blanc

Die Serie von Todesfällen am Mont-Blanc-Massiv reißt nicht ab: Nun kam für einen Spanier und eine Polin jede Hilfe zu spät. Sie sind erfroren, knapp unter dem Gipfel.

Ihr Ziel war die Vallot-Hütte, nur wenige Meter unter dem Gipfel. Die Bergsteiger-Gruppe war auf einem Grat unterwegs, dem Dome de Gouter, der die Grenze zu Frankreich markiert. Offensichtlich waren sie in etwa 4400 Metern Höhe von einem Sturm überrascht worden. Ein 25jähriger Spanier und eine 30jährige Polin seien auf italienischer Seite an Kälte und Erschöpfung gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Zwei spanische Alpinisten der Seilschaft hätten Verletzungen erlitten. Diese alamierten nach ihrer Rückkehr ins Tal die Rettungskräfte. Zu spät. Die Bergungsteams aus Italien und Frankreich konnten nichts mehr ausrichten.

Erst am Donnerstag waren bei einem Lawinenunglück am "Col du Maudit" im Mont-Blanc-Massiv, dem höchsten Gipfel Europas, neun Bergsteiger ums Leben gekommen, unter ihnen drei Deutsche. In dem französischen Alpen-Städtchen Chamonix hatten am Samstag etwa 150 Angehörige und Freunde bei einem Trauergottesdienst Abschied von den Opfern genommen.

SC/uh (afpe,dapd)