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Aktuell Deutschland

Schon wieder der A400M!

Zu spät, zu teuer, zu komplex - das alles wussten wir schon vom neuen Transportflieger der Bundeswehr. Dann kamen die Kinderkrankheiten. Und nun sind zwei von drei neuen Flugzeugen schon wieder kaputt.

Wegen einer Getriebepanne wurden zwei der drei bisher von Airbus ausgelieferten Flugzeuge von der Bundeswehr vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Bei den Maschinen müsse jeweils ein Triebwerk ausgetauscht werden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium, das damit einen Bericht von "Spiegel Online" bestätigt. Es handle sich um die gleiche Art von Schäden, wie sie in der Vergangenheit bereits an einer britischen Maschine entdeckt worden waren.

Die Bundeswehr hatte die erste A400M im Dezember 2014 mit fast neun Jahren Verspätung erhalten. Die Kostensteigerung beträgt nach einem aktuellen Rüstungsbericht 1,47 Milliarden Euro oder 18 Prozent. Aktuell gibt es neben dem Triebwerksschaden auch Probleme mit Rissen am Rumpf.

60er-Jahre-Technik muss herhalten

Insgesamt hat Deutschland 53 Flugzeuge vom Typ A400M bestellt. In den Jahren 2018 und 2019 sowie dann wieder ab 2021 sind wegen der Verzögerungen nun Lücken beim Lufttransport der Bundeswehr zu erwarten.

Die neuen Turboprop-Maschinen sollen die bis zu 48 Jahre alten "Transall"-Transporter (C-160, Bild oben) ablösen. Immerhin: Die rüstigen Veteranen fliegen noch.

rb/rk (dpa/rtr)

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