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Reise

Schneetreiben und Schlittenfahren - der Winter kommt

Kälte, Schnee und glatte Straßen: Tief "Jürgen" bringt in weiten Teilen Deutschlands dichte Flocken. Fürs Schlittenfahren reicht es nicht überall, aber die Winterjacke braucht man nun wohl dauerhaft.

Deutschland Snowboardfahrer im Schwarzwald

Noch ruht der Liftbetrieb am Feldberg - wer runter fahren will muss erst mal rauflaufen

In vielen Teilen des Landes brachte Tief "Jürgen" reichlich weiße Flocken. Auf den Straßen gab es einige Glätteunfälle. Und es bleibt weiter winterlich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Ab Dienstagabend folgt das Tief "Lauritz", das ebenfalls Schnee und Regen bringt, im Norden auch starken Wind.

Im Allgäu luden am Sonntag bis zu zehn Zentimeter Schnee zu ersten Rodelpartien ein. Auf Baden-Württembergs höchstem Berg, dem Feldberg, waren Snowboarder und Schlittenfahrer unterwegs. Auf dem Brocken im Harz nutzten Tausende Besucher das Wochenende für Wanderungen. Selbst in Hamburg herrschte zwischenzeitlich dichtes Schneetreiben. In Bayern rechnet der Lawinenwarndienst in höheren Lagen mit ersten lockeren Lawinen. Der Neuschnee sei auf ungefrorenen, warmen Boden gefallen und könne gerade an Steilhängen leicht ins Rutschen geraten.

Die Meteorologen waren zunächst von noch mehr Schnee ausgegangen. Die Temperaturen sinken tagsüber aber nur selten unter den Gefrierpunktpunkt. Der Boden ist noch relativ warm, der Schnee schmilzt rasch wieder. Die kalten Luftmassen kommen nach Angaben des DWD aus einer Region nördlich von Grönland und müssen einen Umweg über den bis zu zwölf Grad warmen Ostatlantik nehmen.

ak/at (dpa)