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Aktuell Amerika

Schneesturm in New York verläuft glimpflich

Der Blizzard "Juno" hat das öffentliche Leben in New York zum Erliegen gebracht. Ausläufer des Schneesturms waren bis in den Mittleren Westen zu spüren, doch die erwartete Katastrophe ist glücklicherweise ausgeblieben.

Eine New Yorkerin trotz dem Schneesturm (Foto: PA)

Eine New Yorkerin trotzt dem Schneesturm "Juno"

"Juno" hat nicht nur die Stadt New York, sondern den gesamten Nordosten der USA erreicht, doch nirgendwo spürt man die Auswirkungen des Schneesturms mehr als in der Millionenmetropole. Zunächst hatten die Wetterbehörden einen lebensbedrohlichen Blizzard angekündigt und die Menschen dazu aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Später kam dann die Entwarnung. Am frühen Morgen wurde der Blizzard zum Wintersturm herabgestuft. Statt der vorhergesagten 90 Zentimeter Schnee fielen nur rund 30 Zentimeter.

"Wir haben mit etwas weitaus Größerem gerechnet", erklärte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. "Hier in New York werden wir schnell zur Normalität zurückkehren". Der New Yorker Gouverneur Andre Cuomo sagte, dass jetzt wieder Autos in der Stadt und den angrenzenden Landkreisen fahren dürften. Auch die Metro und andere öffentliche Verkehrsmittel sollen ihre Betrieb wieder aufnehmen. Cuomo hatte in der Nacht ein Fahrverbot verhängt, das für alle Fahrzeuge galt. Lediglich in Notfällen durfte gefahren werden.

Flughäfen bleiben gesperrt

Besonders hart betroffen vom Sturm war der Flugverkehr. Entlang der Ostküste strichen Airlines mehr als 6000 Flüge. Bislang haben die US-Behörden noch keine Landeerlaubnis für die Flughäfen Boston, New York und Newark erteilt.

Auch die Schulen in der Region blieben geschlossen. An vielen Universitäten fielen die Kurse aus. Ob bei dem Sturm Menschen verletzt oder getötet wurden, ist noch nicht bekannt. Allerdings kam auf Long Island ein Junge beim Rodeln ums Leben. Der 17-Jährige starb, nachdem er mit seinem aufgepumpten Autoreifenschlauch gegen einen Laternenpfahl geprallt war.

djo/kle (afp, dpa, rtr)

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