Schnee in Florida | Aktuell Amerika | DW | 04.01.2018
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Kältewelle in den USA

Schnee in Florida

Entlang der US-Ostküste sorgen Eiseskälte und anhaltender Schneefall weiter für Chaos. Erstmals seit 29 Jahren schneite es auch im sonnenverwöhnten US-Bundesstaat Florida.

Tallahassee, die Hauptstadt Floridas, liegt unter einer Schneedecke. Der ungewöhnliche Anblick sorgte bei Zwei- und Vierbeinern für erstaunte Reaktionen. Viele Nutzer stellten entsprechende Videos und Fotos in soziale Netzwerke wie Twitter. 

Im Norden Floridas mussten wegen der Kältewelle bereits Straßen gesperrt werden. Gouverneur Rick Scott rief die Bewohner dort auf, sich auf "extreme Kälte mit Schnee, Eisregen und Eisablagerungen" einzustellen. Im nördlich angrenzenden Bundesstaat Georgia wurde für die Küstengebiete der Notstand ausgerufen. Auch die Tierwelt hat mit dem Schnee ihren Spaß:

2700 Flüge gestrichen

Entlang der US-Ostküste sorgt anhaltender Schneefall nach wie vor für Chaos. An den wichtigsten Flughäfen in New York und New Jersey wurden vorsorglich für diesen Donnerstag 2700 Verbindungen gestrichen. Der Unterricht an Schulen in New York City fällt heute aus, wie Bürgermeister Bill de Blasio via Twitter bekannt gab.

Nachdem weite Teile der USA bereits seit Tagen unter einer ungewöhnlichen Kältewelle leiden, droht nun vor allem dem Nordosten ein heftiger Schneesturm. Ihm folgt laut US-Wetterdiensten zum Wochenende eine weitere Welle arktischer Luft. In Boston warnte der Wetterdienst vor Stromausfällen infolge starker Winde. In der Hauptstadt des US-Bundesstaates Massachusetts könnte am Wochenende die bisher tiefste dort gemessene Temperatur registriert werden.

Am Mittwoch baute sich vor der Küste Nordfloridas ein Sturm auf, der in den kommenden Tagen hinauf nach Neuengland ziehen und auf seinem Weg erheblich an Kraft zulegen soll. Meteorologen gehen davon aus, dass es der stärkste Wintersturm seit 30 Jahren werden könnte.

se/sam (ap, dpa, afp)