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Wirtschaft

Schmiergeldvorwürfe gegen Ericsson

Der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson hat am Samstag (24. Mai 2003) jeden Kommentar zu neuen Vorwürfen über Schmiergeldzahlungen in Osteuropa und Libyen abgelehnt. Eine Unternehmenssprecherin sagte: "Wir können die Vorgänge nicht kommentieren, weil wir alle Vorwürfe nur aus den Medien kennen." Ericsson in Schweden sei bis zum Wochenende weder von der schweizerischen noch von der schwedischen Polizei offiziell unterrichtet oder befragt worden.

Zu den Mitte der Woche in Zürich bestätigten Ermittlungen gegen dortige Ericsson-Manager hatte der Konzern zuvor erklärt, er sei an einer schnellen und umfassenden Aufklärung interessiert. Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet in seiner neuesten Ausgabe unter Berufung auf Fahnderkreise, dass Ericsson Schmiergelder unter anderem in Polen, Slowenien und Libyen in einer Gesamthöhe von 545 Millionen Franken (360 Millionen Euro) gezahlt haben soll.