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Reise

Schmeckt gut, riecht gut

Eltville gilt als einer der schönsten Orte im hessischen Rheingau, und das nicht nur als Wein-, sondern auch als Rosenstadt.

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Die Kurfürstliche Burg
(Foto: Petra Menke)

Jedes Jahr, wenn die edlen Blumen blühen, verwandelt sich Eltville in einen großen Rosengarten. Einer der schönsten Orte zum Verweilen ist dann der Hof der kurfürstlichen Burg. Unmengen von Rosen betören den Besucher mit ihrer Schönheit und ihrem Duft. Im Herbst steht hier aber eine andere Kulturpflanze im Vordergrund: die Rebe. Die Weinlese ist im Rheingau immer die geschäftigste Jahreszeit, und alle sind darauf gespannt, wie der neue Jahrgang ausfallen wird.

Probieren und studieren

Weingut der Stadt Eltville

Weingut in Eltville (Foto: Petra Menke)

Im altrenommierten Weingut Langwerth von Simmern werden die Tropfen von 26 Hektar Rebfläche direkt ab Hof verkauft. Besucher können einen Blick in die historische Probierstube werfen. Sehenswert ist außerdem der Langwerther Hof mit Park. In Eltville wird auch Sekt produziert. In der Sektkellerei "Schloss Vaux" wird die edle Perle nach der Methode der klassischen Flaschengärung gewonnen. Erst nach zwei Jahren werden die Spitzensekte degorgiert (das Hefedepot auf dem Kronkorken wird aus dem Flaschenhals entfernt) und verlassen nach der Abfüllung dann nicht mehr die Flasche - bis man sie trinkt. Wer möchte, kann eine anderthalb- bis zweistündige Sektprobe in der Kellerei mitmachen.

Wein- und Druckpressen

Die kurfürstliche Burg von Eltville, die erst den Trierer, dann den Mainzer Kurfürsten gehörte, bietet mit ihrer Gutenberg-Gedenkstätte Abwechslung vom Thema Wein. Der Erfinder des Buchdrucks wurde hier am Rhein zum Edelmann ernannt, was ihm pro Jahr 2000 Liter des hiesigen Rebensaftes zur Selbstverwertung bescherte. Auf der Burg gibt es noch eine alte Druckpresse zu sehen, die zur Anschauung sogar in Betrieb genommen wird.

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