Schloss Neuschwanstein wieder auf Platz 1 | DW Reise | DW | 19.02.2018
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Reise

Schloss Neuschwanstein wieder auf Platz 1

Das von "Märchenkönig" Ludwig II. erbaute Schloss Neuschwanstein bleibt nach wie vor der größte Touristenmagnet in Bayern. Beliebt bei Besuchern sind auch die Residenz Würzburg und die Kaiserburg Nürnberg.

Mit fast 1,5 Millionen Gästen verzeichnete die Attraktion in Bayern 2017 erneut ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte das Finanzministerium am Montag in München mit. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mehr als fünf Millionen Besucher verzeichnet, die die staatlichen Schlösser, Burgen und Residenzen besichtigten.

Bildergalerie Welterbe Würzburger Residenz 005 (DW/Maksim Nelioubin)

Residenz in Würzburg

Damit Neuschwanstein weiter dem Ansturm standhalten könne, werde kräftig restauriert, kündigte Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) an. Im Rahmen der ersten umfassenden Sanierung seit der Erbauung des Schlosses würden die Prunkräume mit Kosten von 20,2 Millionen Euro und der Torbau mit Kosten von 1,3 Millionen Euro saniert. Viele Besucher verzeichneten auch die beiden anderen Ludwig-Schlösser. Nach Linderhof kamen mehr als 400.000, nach Herrenchiemsee mehr als 376.000 Menschen.

Deutschland Nürnberger Kaiserburg (picture-alliance/Dumont/G. Knoll)

Kaiserburg in Nürnberg

Große Besuchermagnete sind ferner die Residenz München (422.047), die Residenz Würzburg (344.215), Schloss Nymphenburg (313.248), die Kaiserburg Nürnberg (177.328), die Walhalla in Donaustauf (146.092) und die Befreiungshalle in Kelheim (102.622). Auch die Cadolzburg im mittelfränkischen Landkreis Fürth habe seit der Eröffnung des ersten Burgerlebnismuseums Deutschlands im Sommer 50.000 Besucher angezogen.

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth (picture alliance/dpa/D. Ebener)

Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Das nächste Großereignis in diesem Jahr, in dem die Schlösserverwaltung ihr 100-jähriges Bestehen feiert, wird laut Mitteilung die Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth sein. Der Freistaat investierte 29,6 Millionen Euro in die Sanierung des Unesco-Weltkulturerbes.

Im Juni wird außerdem mit dem Königsbau der Residenz in München wieder ein großes Museum eröffnet. In fünf völlig neuen Ausstellungsbereichen sollen die Reichtümer der Porzellan- und Silberkammern sowie die Werke der Miniaturmalerei von Ereignissen aus vier Jahrhunderten bayerischer Geschichte erzählen.

is/ch (kna)