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Interaktiv

"Schlichtweg bodenlos"

Die Proteste im Iran haben die Nutzer von DW-WORLD.DE vergangene Woche ebenso bewegt wie der Tod des "King of Pop" und der deutsche Einsatz in Afghanistan. Lesen Sie hier mehr darüber.

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Die Proteste im Iran

Was das iranische Regime mit dem eigenen Volk macht, ist schlichtweg bodenlos! Es schlägt Journalisten, schränkt das Recht der freien Meinungsäußerung ein, leugnet den Holocaust, vergewaltigt Frauen und Kinder etc. Chamenei und Ahmadinedschad sollte man ein Einreiseverbot in die EU aussprechen! Ferner sollte man diesen Typen klar machen, dass sie keine Moslems sind!! Der Islam ist eine Religion der LIEBE, doch die beiden Männer sind Verbrecher! Es sind Diktatoren, die den Islam für ihre Zwecke missbrauchen! Es ist die Zeit gekommen, unseren Brüdern und Schwestern im Iran zu helfen! Wir sind eine Weltfamilie, zu der auch der Islam zählt! Dass das Regime zu allem bereit ist, können wir in diesen Tagen sehen. Wenn es erst mal die Atombombe hat, wird es wohl die Welt unterdrücken wollen. Das kann NICHT in unserem Interesse sein! (Daniel Witte)


Ehrlich gesagt, kann man an den guten Willen der Opposition auch nicht recht glauben: Wenn man eine Aussprache, zu der man eingeladen ist, nicht wahrnimmt, fehlt mir dafür das Verständnis. Was das Verhalten von Chamenei anbelangt, so meine ich, wenn die Wahl rechtens war, dann ist eben Ahmadinedschad der Sieger. (…) Der Wahlausgang (war) ein ganz anderer, weil die Landbevölkerung anders wählt. So ist auch leicht zu erklären, wie es zu den Großdemonstrationen in der Stadt kommt: da sitzt die unzufriedene Opposition. (Regine Metes)

Man braucht nur die demografische Entwicklung in der Region genau anzusehen, um zu erkennen, wohin die politische und soziale Reise in Zukunft gehen wird. Die ungehemmte Bevölkerungsexplosion führt zu einer zunehmenden Unzufriedenheit, denn die jungen Menschen unter 30 Jahren - und viele von ihnen mit einer angemessenen Ausbildung - sind entweder gar nicht (beschäftigt) oder zum größten Teil unterbeschäftigt. Der Frust unter ihnen, der auch ständig wächst, zeigt sich deutlich im wachsenden Terrorismus. (Kai Nicholson)

Deutscher Afghanistan-Einsatz

Deutschland braucht diesen Einsatz in Afghanistan, um der Welt nachzuweisen, dass es bereit ist, seinen Platz in der UNO zu haben. Es geht nicht nur um tote Soldaten, sondern auch um afghanische tote Zivilisten, amerikanische und britische Soldaten. (…) Ein Rückzug ist auch unsinnig, denn die Briten und Amerikaner brauchen den deutschen Einsatz. (Paulo de Assis)

Deutschland soll weitermachen. Aber nicht halbherzig mit halber Hand, sondern mit beiden Händen! (Rolf Beese)

Michael Jackson ist tot

Ich bin schockiert, habe gerade die Nachricht gehört. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll: Schock! (Claudia Theisen)

Schade um ein vergeudetes Leben. Aller Ruhm, alles Geld hat ihn nicht retten können. Als der Tod kam, war er einsam und allein. (Traudel Gerhardt)

Michael, die Welt trauert um Dich!!! Mein Leben hast Du mit Deiner Musik bereichert, und über viele Jahre hast Du Trends gesetzt. Bleibt mir nur zu sagen: Good bye, Michael! Du bleibst forever unser Superstar. (Bärbel Scheuermann)

Es ist sehr schade, dass so ein toller Sänger geht. Ich mochte ihn gerne. (Christine Arnold)

Wir möchten den Angehörigen von Michael Jackson unser tiefes Mitgefühl und Beileid ausdrücken. Wir können Ihnen nicht den Schmerz nehmen, aber wir können Trost und Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Ich habe vor kurzem erst selbst meinen jüngsten Bruder von 43 Jahren verloren und weiß, was seine Eltern und Geschwister zurzeit durchmachen. Wir werden Ihn nie vergessen. Wir und die Welt trauern um Ihn, und er wird immer unter uns bleiben. (Familie Roswitha Kummer)

Weltkulturerbe und der Fall Dresden

Herrlich bezeichnend für die heutige Lage der sich selbst so nennenden "Kulturnation": Die Streichung Dresdens von der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO bedeutet einen diplomatischen GAU Deutschlands in der einzigen Weltorganisation für Kultur. Ein interessanter Fall, der arrogantes Auftreten, lokale Korruption im Bauwesen, provinzielle Kraftmeierei und dummdreistes Pokerspiel des neuen Großdeutschland in einzigartiger Weise illustriert. Niemand sollte der UNESCO eine deutschlandfeindliche Gesinnung andichten: Die Entscheidung wurde mehrheitlich von den 21 Mitgliedsstaaten des Weltkulturerbe-Komitees getroffen, stellvertretend für die 193 Mitgliedsstaaten der UNESCO. Das Hohngelächter der Welt ist nicht zu überhören. Deutschland, erwache! (Dr. Horst Gödicke)


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