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Wirtschaft

Schlechte Ernte, kein Getreideengpass

Die deutsche Getreideernte beträgt dieses Jahr schätzungsweise 44 Millionen Tonnen und liegt damit knapp 12 Prozent unter dem Vorjahr, wie der Bauernverband am Mittwoch in Berlin berichtet hat. Der Chef des Fachausschusses Getreide, Klaus Kliem, sagte: "Was in diesem Jahr mit dem Wetter passiert ist, übersteigt das Vorstellungsvermögen eines Ackerbauern." Die erfreuliche Kehrseite für die deutschen Landwirte: Wegen der mageren Erntebilanz steigen die Preise. Befürchtungen, manche Lebensmittel würden bald für Ärmere quasi unbezahlbar, seien aber "absolut unbegründet", sagte Kliem. Die Welternte an Getreide sei durchschnittlich, und es gebe ausreichend Lagerbestände. Dass zuletzt die Weizenpreise so stark gestiegen und auch die Kakaopreise explodiert seien, habe auch mit Spekulationen an den Börsen zu tun.