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Sport

Schlaue Bälle für den Weltfußball?

Ehe macht den Profi stark - zumindest bei Real Madrid. FIFA testet "smart balls". Weihnachten naht: Neue Shoppingrunde bei Spitzenklubs. Und: Reiseverbote für italienische Hooligans.

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Der künftige Ball soll 'Köpfchen' haben

Maßnahmen nach Krawallen
Mit Hochdruck treibt Italien die Aufarbeitung der schweren Krawalle nach dem Tod des Fußball-Fans am vergangenen Wochenende voran. Nur vier Tage nach den Vorfällen verhängte die italienische Regierung erwartungsgemäß Reiseverbote gegen die gefürchteten Ultras von sechs Serie-A-Klubs für den kommenden Spieltag (24./25. November) und sperrte zudem in 15 Stadien Fanblöcke. Die Reiseverbote betreffen Ultra-Gruppen der Erstligisten Atalanta Bergamo, AS Rom, AC Mailand, Sampdoria Genua, FC Turin und Catania Calcio. Ultras, die bisher keine Probleme für die öffentliche Sicherheit darstellten, dürfen ihrer Mannschaft nach wie vor zu Auswärtsspielen begleiten, teilte das Innenministerium mit.

Lehmann will bleiben
Kommando zurück: Trotz erster Anfragen anderer Vereine tendiert Jens Lehmann zu einem Verbleib beim FC Arsenal. Der Fußball-Nationaltorhüter, der am Samstag in Hannover gegen Zypern sein 50. Länderspiel bestreitet, will seiner Familie einen Umzug im Winter möglichst ersparen - obwohl er beim englischen Tabellenführer zum Edelreservisten degradiert wurde: Der 38-Jährige kam bei Arsenal zuletzt 16 Spiele in Folge nicht zum Einsatz.

Deutsch-amerikanische Zusammenarbeit
Im Rahmen der strategischen Entwicklung ihres Auslandsgeschäfts baut die Deutsche Fußball Liga (DFL) ihre im Frühjahr gestartete Kooperation mit der Major League Soccer (MLS) weiter aus. Am Wochenende wird eine DFL-Delegation mit Vertretern der MLS künftige gemeinsame Aktivitäten diskutieren. Ziel der Zusammenarbeit mit der MLS ist es, den aktuellen Aufschwung des Fußballs in den USA zu unterstützen und die dortigen Vermarktungsmöglichkeiten der Bundesliga mittel- und langfristig weiter zu verbessern.

"Verheiratete Spieler sind stabiler"
Der deutsche Trainer Bernd Schuster setzt auf die Ehe als zentrales leistungsförderndes Element für einen Profi-Fußballer. "Wenn wir Transfers vorbereiten, fragen wir den Spieler zuerst, ob er verheiratet ist. Diese Typen sind stabiler", wurde der Trainer des spanischen Meisters Real Madrid in der Sporttageszeitung Marca zitiert. Der Europameister von 1980, der mit Real an der Spitze der Primera Division liegt, sprach in Saragossa vor einer Gruppe von Managern.

Weihnachtseinkäufe bei Bayern München
Rekordmeister Bayern München ist nach den Millionen-Transfers im Sommer offenbar schneller als erwartet wieder auf Einkaufs-Tour gegangen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung haben sich die Münchner mit dem brasilianischen Verteidiger Vinicius Rodrigues Borges, alias "Breno", auf einen Wechsel im Januar 2008 geeinigt. Der 18-Jährige soll 14 Millionen Euro kosten und kommt vom brasilianischen Meister FC Sao Paulo. Laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist der Transfer aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Chelsea will Pantelic
Der englische Pokalsieger FC Chelsea scheint nach wie vor ein Auge auf Stürmer Marko Pantelic von Bundesligist Hertha BSC Berlin geworfen zu haben. Wie die Zeitung "The Guardian" berichtete, sei der Klub des russischen Öl-Milliardärs Roman Abramowitsch bereit, umgerechnet etwa 3,5 Millionen Euro für den serbischen Nationalspieler auszugeben.

FIFA testet "smart-ball"
Hat der Ball die Linie überquert? War das Wembley-Tor ein Tor oder nicht? Diese ewigen Fragen soll es im Fußball zukünftig nicht mehr geben. Der Weltverband FIFA lässt bei der diesjährigen Klub-WM in Tokio im Dezember den "schlauen Ball", den sogenannten "smart-ball" testen. Das Spielgerät, an dessen Entwicklung auch Sportartikelhersteller adidas beteiligt war, hat einen Computer-Chip. Mittels vier Sensoren am Tor soll über Signale genau festgestellt werden, ob der Ball die Torlinie in vollem Umfang überquert hat.

Fußballerspruch
"Wenn es bei uns nicht gut läuft, dann läuft es schlecht." (Per Mertesacker zur Bedeutung der Innenverteidigung)