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Aktuell Amerika

Schlappe für Trump

Klares Resultat bei den US-Vorwahlen in Wisconsin: Ted Cruz schlägt Donald Trump - mit deutlichem Abstand. Gerät da bei den Republikanern etwas ins Rutschen? Auch die Demokraten-Favoritin Hillary Clinton verliert.

Empfindliche Niederlage für US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump: Im Bundesstaat Wisconsin fuhr sein schärfster Widersacher Ted Cruz (45) bei den Republikanern einen überragenden Vorwahl-Sieg ein. Der Senator von Texas liegt laut Teilergebnissen satte 20 Punkte vor dem Milliardär.

Der Wahlausgang nährt bei Trumps Gegnern die Hoffnung, dass dessen seit Monaten andauernder Höhenflug doch noch gestoppt werden kann. Insgesamt führt der Immobilienunternehmer bei der Summe der Delegierten zwar klar. Die Schlappe in Wisconsin erschwert es ihm aber deutlich, vor der entscheidenden Parteiversammlung in Cleveland die nötige Zahl der Delegierten zu
sammeln. Eine Kampfabstimmung im Juli wird damit immer wahrscheinlicher, denn auch Konkurrent Cruz wird wohl vorher keine Mehrheit der Delegierten erreichen.

Infografik US-Vorwahlen Stand 06.04.2016 Deutsch

Manche Kommentatoren sprachen bereits von einem möglichen Wendepunkt. Trump hätte in dem Bundesstaat im Mittleren Westen die Wählerschaft mit vielen Arbeitern eigentlich ansprechen sollen. Zuletzt hatte sich der 69-Jährige jedoch mit einer Reihe von Aussagen zur Innen-, Außen- und Sozialpolitik selber große Probleme bereitet.

Bernie Sanders mit Frau (Foto: AP)

Sieger in Wisconsin: Bernie Sanders mit seiner Frau Jane

Bei den Demokraten ...

... gewann Bernie Sanders deutlich gegen Ex-Außenministerin Hillary Clinton (68), was an deren Favoritenrolle allerdings insgesamt wenig ändern dürfte. Clinton hat auch die sogenannten Super-Delegierten auf ihrer Seite, stimmberechtigte Parteigrößen, die von keiner Vorwahl abhängig sind.

Wisconsin ist allerdings Clintons sechste Vorwahl-Niederlage in Folge - Sanders hofft, daraus noch Profit zu ziehen. Dem 74 Jahre alten Senator von Vermont gibt sein Sieg jedenfalls neuen Auftrieb.

Am Dienstag waren nur in Wisconsin Vorwahlen abgehalten worden. Der Bundesstaat hat 5,7 Millionen Einwohner und liegt nördlich von Chicago am Lake Michigan.

wa/stu (rtr, dpa)

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