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Wort der Woche

Schlamassel

Mit Schlamm hat das Schlamassel eigentlich nichts zu tun. Droht man aber, im Schlamm zu versinken, dann steckt man ziemlich tief im Schlamassel.

Ein schlammiger Fuß

Am besten direkt barfuß gehen!

Wem ist das nicht schon passiert? Alles läuft bestens und dann verkehrt sich etwas Gutes ins Gegenteil. Da hat man das Schlamassel. Das jiddische Wort setzt sich zusammen aus Massel, was Glück bedeutet, und der Vorsilbe Schla-. Diese kommt entweder vom deutschen "schlimm" oder von der hebräischen Verneinung "shlo". Wenn man also im Schlamassel steckt, dann ist einem ein Unglück passiert – man ist einfach ein Pechvogel, ein Unglücksrabe oder, wie es im Jiddischen heißt, ein "Schlemihl". Ein Gutes gibt es am Schlamassel: Wenn es um das Geschlecht des Wortes geht, liegt man in zwei von drei Fällen richtig. Es heißt sowohl der als auch das Schlamassel.

Autorin: Raphaela Häuser

Redaktion: Beatrice Warken

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