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Aktuell Amerika

Schießerei an US-Grundschule

Bei einer Schießerei an einer Grundschule im US-Staat Connecticut sind nach ersten Berichten mindestens 27 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 18 Kinder.

Kinder verlassen die Grundschule Sandy Hook (Foto: rtr)

Schießerei an einer Grundschule in Connecticut

Rettungswagen fuhren zur Sandy-Hook-Grundschule in Newtown, rund 130 Kilometer nordöstlich von New York. Fassungslose Eltern versammelten sich in der Nähe des Gebäudes. In der Luft kreisten Polizeihubschrauber.

Was sich genau in der Grundschule abspielte, die in einer als sehr sicher geltenden Gegend liegt, ist noch unklar. An der Schule werden Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren unterrichtet.

"Es war einfach der Horror", sagte die Mutter einer Drittklässlerin, die zur Schule geeilt war. Sie berichtete von blutüberströmten Kindern, die aus dem Schulgebäude strömten. "Alle waren traumatisiert und in Panik." Eltern nahmen weinende Kinder in die Arme.

Eine Mutter nimmt ihren Sohn in den Arm (Foto: rtr)

Eltern suchen verzweifelt ihre Kinder

Schütze auch tot

Die Polizei nannte bisher kaum Einzelheiten. Nach Berichten mehrerer amerikanischer TV-Sender hatte ein bewaffneter Mann das Feuer auf Schüler und Lehrer eröffnet. Unter den Todesopfern ist neben dem Direktor und dem Schulpsychologen auch der mutmaßliche Schütze, wie Sicherheitskräfte bestätigten.

US-Medienberichten zufolge soll der mutmaßliche Angreifer vor dem Amoklauf zuhause zunächst seinen Vater getötet haben. Dann sei er in die Scule gefahren, wo er auch seine dort beschäftigte Mutter erschoss. Er soll mit zwei Handfeuerwaffen geschossen haben. Berichte über einen zweiten Schützen blieben zunächst unbestätigt.

Video ansehen 02:59

Grausames Blutbad an US-Grundschule

Das Weiße Haus kündigte für 21.15 Uhr MEZ eine Erklärung von US-Präsident Barack Obama an. In einer ersten Stellungnahme erklärte das Präsidialamt in Washington, dass sich Obama von seinem Stab fortlaufend über das Geschehen informieren lasse. Der Präsident sei in Gedanken bei den betroffenen Familien.

se/gmf (rtr,AP, afp, dapd)

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