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Kultur.21

Schicken Sie uns eine Bausünde!

Machen Sie es der Architekturhistorikerin Turit Fröbe nach. Fotografieren Sie Bausünden. Mit etwas Glück wird Ihr Bild dann von uns veröffentlicht.

Mal ehrlich: nicht alles, was gebaut wird, sieht auch gut aus. Mal fehlt es an Stilsicherheit, mal ist die Form entglitten oder das Material taugt einfach nichts. Das Ergebnis nennt man dann Bausünde. Die meisten Menschen schütteln nur den Kopf über so viel gestalterisches Unvermögen. Anders Turit Fröbe. Die in Berlin lebende Architekturhistorikerin mag Bausünden, jedenfalls manche. Denn Bausünden haben ja durchaus etwas unverwechselbares und machen einen Ort sofort wiedererkennbar. Turit Fröbe hat in unzähligen Stadtsafaris überall in Deutschland Paradebeispiele entdeckt: Einfamilienhäuser mit ausgesprochen merkwürdigen Anbauten, Doppelhäuser mit zwei ganz unterschiedlichen Hälften – Schizohäuser nennt sie Fröbe. Die beeindruckensten Beispiele präsentiert sie nun in ihrem Buch "Die Kunst der Bausünden".

Unverkennbar ist der Wunsch der Eigentümer, die jeweilige Haushälfte individuell zu gestalten. Die Kunst der Bausünde. Es handelt sich um Aufnahmen aus dem gleichnamigen Bildband von Turit Fröbe, erschienen im Quadriga Verlag in der Bastei Lübbe GmbH 6 Co. KG.

Der Wunsch nach Individualität

Besonders viele davon gibt es offenbar in Berlin, Pforzheim, Bielefeld, Karlsruhe und Braunschweig. Ihre Stadt ist nicht dabei? Dann greifen Sie zur Kamera und halten im Bild fest, was Ihnen schon länger ein Dorn im Auge ist. Am besten im Querformat. Versehen mit dem Vermerk, wo Sie die Bausünde fotografiert haben und warum Sie sie mögen oder sich über Sie ärgern. Schicken Sie Bild und Anmerkung dann an kultur.21@dw.de.

Die schönsten Einsendungen präsentieren wir in Kultur.21 sowie in einer Bildergalerie auf unserer Seite www.dw.de/themen/kultur

Wir sind gespannt!