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Filme

Schauspieler Helmuth Lohner ist gestorben

Der österreichische Schauspieler und Regisseur starb am Dienstag nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren in Wien. Helmuth Lohner war auf zahlreichen Bühnen zu Hause.

Sein Tod bedeute "einen unersetzbaren Verlust für die Josefstadt, für das deutschsprachige Theater und großen Schmerz für alle, die ihn kennen und ihm nahestanden", erklärte Herbert Föttinger, der Direktor des Wiener Theaters in der Josefstadt, an dem Lohner selbst von 1997 bis 2006 künstlerischer Direktor war. Der 1933 geborene Wiener spielte in den 1950er Jahren als Darsteller in zahlreichen Unterhaltungsfilmen wie "Hotel Adlon" und "Das Wirtshaus im Spessart". Seine wichtigste Fernsehrolle war vermutlich die des Carl Joseph Trotta in "Redetzky-Marsch" – einer Verfilmung von Michael Kehlmann von 1965.

Er stand in den großen Häusern wie in München, Berlin, Hamburg und Zürich auf der Bühne und spielte lange am Wiener Burgtheater. "Helmuth Lohner war ein hinreißender Darsteller feinnerviger Charaktere, ein Sprachkünstler, dessen schauspielerische Präzision, Fantasie und Hingebungskraft bewundert wurde", sagte Herbert Föttinger weiter.

Lohner, der Regisseur

Später inszenierte Lohner auch Opern und Operetten. Die ersten Regiearbeiten im Fernsehen übernahm er in den 1990er Jahren. Bei den Filmen "Mein Opa ist der Beste" und "Mein Opa und die 13 Stühle" spielten Tobias Moretti und sein Freund Otto Schenk die Hauptrollen. Zu seinen Auszeichnungen zählen die Kainz-Medaille (1980) und der Titel Österreichischer Kammerschauspieler (1993).

kk/ld (dpa)

Symbolbild Film Festival roter Teppich

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