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Kultur

Schau der Wunder in Hamburg

Die Deichtorhallen zeigen Wunder in Kunst, Religion und Wissenschaft +++ Literaturnobelpreis für Tomas Tranström +++ Stadtschreiber - Stipendium für Autoren +++ Reihenhäuser - ein deutsches Phänomen?

Kunstwerk zum Thema Wunderkammern von Terence Koh (Foto: DW/ Janine Albrecht)

Denken wir an Wunder, denken wir vielleicht direkt an Jesus. Der konnte Stumme wider sprechen lassen, Blinde wieder sehen lassen oder Lahme wieder gehen lassen- so steht es jedenfalls in der Bibel. Auf die Spuren des Wunders in der Religion, in der Kunst und in der Wissenschaft begibt sich gerade eine Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen.

Von Gedichten und Gewinnern

Die Schwedische Akademie hat bekannt gegeben, dass der Nobelpreis für Literatur in diesem Jahr an Tomas Tranströmer geht. Der 80-jährige Poet ist bereits der achte schwedische Preisträger des wichtigsten Literaturpreises der Welt. Ein Gespräch mit Michael Krüger, dem langjährigen Leiter des Hanser Verlages, der seit 30 Jahren die Werke Tranströmers in Deutschland veröffentlicht.

Von Chancen und Autoren

Herta Müller, Peter Rühmkopf, Jurek Becker oder Wolfgang Hilbig haben eines gemeinsam: Sie alle waren einmal "Stadtschreiber" in einem der mehr als 30 Orte in Deutschland, die ein solches Stipendium für Autoren anbieten. Die Idee ist einfach und erfolgreich: Die Schriftsteller erhalten für eine halbes oder ein ganzes Jahr eine Förderung und können sich somit ungestört ihrer Arbeit widmen.

Von Deutschen und Reihenhäusern

Schmaler Grundriss, Vorgarten, Zaun. Reihenhäuser prägen seit den 1950er Jahren die Wohnkultur der Mittelschicht in Deutschland. Bis heute ist das Wohnen in Reih und Glied beliebt. Doch wer sich dieser Lebensform mit einem fremden Blick nähert, der kann Überraschungen erleben. Das zeigt jetzt eine Ausstellung des südafrikanischen Fotografen Stan Engelbrecht in Köln.

Von Filmen und Sehnsüchten

Mit ihrem Comic "Persepolis" über ihre Jugendjahre im Iran hat Marjane Satrapi vor elf Jahren für viel Aufsehen gesorgt. Der gleichnamige Film begeisterte ein Millionenpublikum. Nun hat Satrapi mit "Huhn und Pflaumen" einen neuen Film gedreht. Ein Melodram mit Comicelementen aus einem längst vergangenen Iran. In Deutschland wurde er jetzt auf dem Filmfest in Hamburg gezeigt. Ein Portrait.

Moderation und Redaktion: Conny Paul

Audio und Video zum Thema