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Sport

Scharapowa zittert sich zum Titel

Maria Scharapowa gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 die French Open. Gegen die Rumänin Simona Halep hat die Russin allerdings mehr Mühe als erwartet.

Nach dem knappsten French-Open-Finale seit 13 Jahren hat sich Maria Scharapowa erneut die Tennis-Krone von Paris gesichert. Zwei Jahre nach ihrem ersten Erfolg in Frankreich wehrte die ehemalige Weltranglisten-Erste den Angriff von Aufsteigerin Simona Halep mit einem schwer erkämpften 6:4, 7:6 (7:5) und 6:4 allerdings nur knapp ab. Scharapowa entschädigte sich mit ihrem Erfolg über die 22-jährige Rumänin für ihre letztjährige Endspiel-Niederlage gegen die US-Amerikanerin Serena Williams.

Maria Scharapowa (l.) und Simona Halep geben sich nach dem Match die Hand (Foto: DOMINIQUE FAGET/AFP/Getty Images)

Simona Halep (r.) gratuliert Maria Scharapowa zum Sieg

Nach 3:02 Stunden verwandelte die Russin ihren ersten Matchball, kniete nieder und schlug immer wieder ungläubig die Hände vor das Gesicht. "Ein Traum ist wahr geworden. Das war mein härtestes Grand-Slam-Finale. Es ist alles so emotional, dass ich kaum sprechen kann", sagte Scharapowa: "Vor sieben, acht Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich hier zweimal gewinnen kann." Kurz darauf bekam sie den Coupe Suzanne Lenglen von US-Ikone Chris Evert überreicht.

Die 27-jährige ist damit der erste russische Tennisprofi, der das gleiche Grand-Slam-Turnier zweimal gewinnen konnte. Vor ihrem ersten Titel-Coup in Paris (2012) hatte sie bereits in Wimbledon (2004) sowie bei den US Open (2006) und den Australian Open (2008) triumphiert. Für Halep war es ihr erstes Grand-Slam-Finale überhaupt. Die Bezwingerin von

Andrea Petkovic

verpasste den ersten rumänischen Triumph in Paris seit 1978. 36 Jahre nach dem Erfolg der Rumänin Virginia Ruzici war Halep auf dem Court Philippe Chatrier keine Nervosität anzumerken.

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