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Sport-News

Scharapowa und Williams im Finale

Nach einem Match voller Höhen und Tiefen steht die Titelverteidigerin erneut im Endspiel von Paris. Die Nummer zwei der Welt hat gegen Wiktoria Asarenka Mühe. Nun wartet die Nummer eins, Serena Williams.

Nach einer Achterbahnfahrt mit tollen Gewinnschlägen und unglaublichen Fehlern steht Titelverteidigerin Maria Scharapowa erneut im Finale der French Open. Die Weltranglisten-Zweite gewann das Duell gegen Australian-Open-Siegerin Wiktoria Asarenka aus Weißrussland mit 6:1, 2:6 und 6:4 und greift am Samstag (08.06.2013) nach ihrem fünften Grand-Slam-Titel.

"Ich bin extrem glücklich, ich musste hier bis zum Ende kämpfen", sagte Scharapowa: "Das ist ein spezielles Turnier für mich, ich möchte meinen Titel hier verteidigen." Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich die 26-Jährige allerdings steigern und vor allem die Vielzahl unerzwungener Fehler reduzieren. Unter anderem unterliefen der Russin elf Doppelfehler, mit denen sie sich unnötig in Bedrängnis brachte. Auf der anderen Seite standen nach 2:10 Stunden Spielzeit jedoch auch zwölf Asse zu Buche.

Im "Traum-Finale" wartet auf die Nummer zwei der Welt nun die Nummer eins, Serena Williams aus den USA. Williams siegte im Rekordtempo gegen die Italienerin Sara Errani. Für ihren 6:0, 6:1-Erfolg gegen die Vorjahresfinalistin benötigte sie gerade einmal 46 Minuten.

Bryan und Bryan erwartet stark

Im Doppel der Herren kommt es im Finale zu einem US-amerikanisch-französischen Duell. Die Bryan-Brüder Bob und Mike bezwangen im Halbfinale das östereichisch-brasilianische Doppel Alexander Peya/Bruno Soares mit 6:1 und 6:4. Finalgegner der Weltranglisten-Ersten sind die Franzosen Michael Llodra und Nicolas Mahut, die durch einen 7:6 (7:4), 6:2-Erfolg über Pablo Cuevas aus Uruguay und Horacio Zeballos aus Argentinien ins French-Open-Finale einzogen.

Bereits einen Schritt weiter sind Lucie Hradecka und Frantisek Cermak aus Tschechien. Im Mixed sicherten sie sich durch ein 1:6, 6:4 und 10:6 gegen Kristina Mladenovic aus Frankreich und Daniel Nestor aus Kanada den Titel. Für ihren Erfolg erhielten Hradecka und Doppel-Spezialist Cermak 105.000 Euro, die Verlierer mussten sich mit 53.000 Euro zufriedengeben.

asz/sn (dpa, sid)