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Fußball

Schalke verpasst Champions League-Finale

Mit einer B-Elf bezwingt Manchester United den FC Schalke 04. Der Ansturm der Königsblauen bleibt aus. Die Engländer gewinnen mit 4:1 (2:1) und treffen im Finale auf den FC Barcelona.

Spielszene (Foto: AP)

Schalke hatte gegen Manchester keine Chance

Wayne Rooney, Ryan Giggs, Rio Ferdinand und Javier Hernandez – diese Spieler standen alle nicht in der Startelf von Manchester United. Trotzdem reichten die Angriffsbemühungen des FC Schalke 04 nicht aus, um die 0:2-Hinspielniederlage wettzumachen und das Finale der Champions League zu erreichen. Mit 1:4 (1:2) wurden die Königsblauen vom englischen Rekordmeister nach Hause geschickt.

Ferguson wechselt munter durch

Auf neun Positionen hatte Manchesters Trainer Sir Alex Ferguson seine Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel umgebaut – einzig Mittelfeldspieler Antonio Valencia und Torhüter Edwin van der Sar behielten ihre Plätze. Spieler wie Paul Scholes und der ehemalige Bundesliga-Stürmer Dimitar Berbatov bekamen ihre Chance. Doch auch die Reservetruppe hatte mit den Schalkern wenig Probleme. Die Königsblauen fanden nie richtig ins Spiel, liefen den Roten fast immer nur hinterher.

Manchester-Spieler jubeln (Foto: AP)

Da war's passiert - Valencia traf zum 1:0 und machte damit fast schon alle Schalker Chancen zunichte

Nachdem ManU bereits mehrere gute Chancen vergeben hatte, traf in der 26. Minute Valencia zum 1:0. José Manuel Jurado verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball, ein schneller Pass in die Tiefe, Schalkes Verteidiger Sergio Escudero trabte nur nebenher und machte es Valencia leicht. Der schob den Ball aus halbrechter Position unter Torhüter Manuel Neuer hindurch ins lange Eck. Nur fünf Minuten später stand es 2:0. Darron Gibson hatte von der Strafraumgrenze flach abgezogen – Neuer konnte den Ball nicht festhalten und lenkte ihn ins eigene Netz (31.). Damit war eigentlich schon alles gelaufen, doch mit dem 1:2-Anschlustreffer durch José Manuel Jurado keimte noch einmal Hoffnung auf. Der Spanier hatte aus 15 Metern mit einem wuchtigen Drehschuss unhaltbar ins obere linke Eck getroffen.

Schalke fällt auseinander

Spielszene (Foto: AP)

Schalke lief fast immer nur hinterher

Doch trotz des Treffers änderte sich das Bild auch nach der Pause nicht. Manchester hatte immer noch mehr vom Spiel, Schalke war nicht zwingend und kam fast überhaupt nicht zu Torgelegenheiten. Schalkes Trainer Ralf Rangnick versuchte das Offensivspiel weiter anzukurbeln, brachte Stürmer Klaas Jan Huntelaar für Innenverteidiger Benedikt Höwedes. Doch nur wenige Minuten nach der Einwechslung schlug die Kugel erneut im Schalker Netz ein: Anderson, brasilianischer Mittelfeldspieler, sorgte mit zwei Toren (72. und 76.) für die Entscheidung. Beide Male sah die Schalker Verteidigung nicht gut aus.

"Wir haben leider eine Chance verpasst. Alle hätten eine Top-Leistung abliefern müssen. Aber so kannst du gegen Manchester nicht bestehen", sagte ein enttäuschter Manuel Neuer. "Wir sind in dieser Runde auf einen Gegner getroffen, der einfach besser war", räumte Rangnick nach dem Spiel ein. "Wir sind an unsere Grenzen gestoßen." Mit der verdienten 1:4-Niederlage endet für die Schalker das Abenteuer Champions League, bei dem der Verein viel mehr erreicht hat, als man ihm zugetraut hätte. Manchester United dagegen steht am 28. Mai im Finale. Im Londoner Wembley Stadion heißt der Gegner dann FC Barcelona.

Barca reicht Remis gegen Real

Spielszene (Foto: AP)

Pedro schoss das Tor für Barcelona

Die Katalanen zogen durch ein 1:1 (0:0) gegen Erzrivalen Real Madrid ins Endspiel der Champions League ein. Das Hinspiel hatte Barcelona mit 2:0 gewonnen. Vor 97.000 Zuschauern im ausverkauften Camp Nou war Barça die überlegene Mannschaft und ging in der 54. Minute durch Pedro Rodriguez verdient mit 1:0 in Führung. Madrid gelang durch Marcelo (64.) nur noch der Ausgleich. Bei Real, das ohne den gesperrten Trainer Jose Mourinho antreten musste, wurde der deutsche Nationalspieler Mesut Özil erst nach einer Stunde eingewechselt.

Autor: Andreas Ziemons
Redaktion: Arnulf Boettcher

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