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Fußball

Schalke und Gladbach starten erfolgreich

Zum Rückrundenstart besiegt Schalke Stuttgart und schließt in der Tabelle zu Spitzenreiter München auf. Die Bayern patzen in Mönchengladbach. Am Sonntag hat Dortmund die Chance vom Fehlstart der Bayern zu profitieren.

Jubelnde Schalker Spieler (Foto: dapd)

Die Schalker konnten jubeln

Gelungener Start in die Rückrunde für den FC Schalke 04: Mit 3:1 (1:0) setzten sich die "Königsblauen" verdient gegen den VfB Stuttgart durch. Joel Matip sorgte schon früh für die Führung (3. Minute). Ein weiteres Tor durch Klaas-Jan Huntelaar vor der Pause wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung fälschlicherweise nicht anerkannt. Die Entscheidung brachte das 2:0 von Kyriakos Papadopoulos (57.). Beide Treffer fielen nach Eckstößen. Einer schönen Kombination folgte das 3:0 durch Julian Draxler (80.), ehe VfB-Stürmer Shinji Okazaki den 3:1-Endstand herstellte (87.). Schalke schließt mit dem Sieg in der Tabelle nach Punkten zu Spitzenreiter Bayern München auf.

Bayern ohne Chance in Gladbach

Patrick Herrmann trifft zum 2:0 gegen Manuel Neuer (Foto: dapd)

Herrmann trifft zum 2:0

Der Rekordmeister verlor zum Rückrundenauftakt am Freitagabend (20.01.2012) mit 1:3 (0:2) bei Borussia Mönchengladbach. Wie schon im Hinspiel patzte Nationalkeeper Manuel Neuer entscheidend und leitete so die Niederlage seiner Bayern ein. Zunächst stoppte Marco Reus einen zu ungenauen Befreiungsschlag von Neuer und traf aus 30 Metern ins leere Tor (11.). Dann vollendete Patrick Herrmann zwei lehrbuchhaft vorgetragene Konter (41./72.). Der Ehrentreffer von Bastian Schweinsteiger zum 3:1 (76.) hatte nur noch statistischen Wert.

Viele Chancen, keine Tore

Rheinland-Pfalz/ Fussball, 1. Bundesliga, Saison 2011/2012, 18. Spieltag, 1. FC Kaiserslautern - Werder Bremen, Samstag (21.01.12), Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern: Bremens Claudio Pizzaro (l.) und Kaiserslauterns Konstantinos Fortounis kaempfen um den Ball (Foto: dapd)

Pizarro (l.) kam nicht durch

Ein 0:0 der abwechslungsreicheren Art sahen die Fans auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Immer wieder tauchten die Stürmer des heimischen FCK und die der Gäste von Werder Bremen gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Doch entweder verhinderten fehlende Genauigkeit und Konzentration, Pfosten und Querlatte oder die gut aufgelegten Torhüter Kevin Trapp und Tim Wiese einen Treffer. Vor allem die Hausherren zeigten bei einer Vielzahl von Chancen, warum sie mit gerade einmal 13 Treffern den schwächsten Angriff der Bundesliga haben. Richtig zufrieden konnten mit dem Remis beide Clubs nicht sein – richtig unzufrieden allerdings auch nicht.

Müdes Gekicke in Hoffenheim und Wolfsburg

Spielszene Hoffenheim gegen Hannover (Foto: dapd)

Viel Kampf, wenig Torraumszenen

Keine schönen Spiele sahen dagegen die Fans in Hoffenheim und Wolfsburg. Während die ausgeglichene Partie von 1899 Hoffenheim gegen Hannover 96 ohne große Chancen und folglich auch torlos 0:0 endete, durften die Zuschauer in Wolfsburg sich wenigstens über einen Treffer freuen. Felix Magath hatte beim Spiel gegen den 1. FC Köln vier seiner acht Winterneuzugänge in die Startelf befördert - entsprechend unrund lief das Spiel zunächst. Die besseren Chancen hatten die Gäste aus Köln. Erst kurz vor Schluss platzte der Knoten bei den Hausherren: Sebastian Polter gelang das Tor des Tages zum 1:0 (0:0)-Sieg der "Wölfe" (78.).

Nürnberg gewinnt sein Jubiläumsspiel

Jubelnde Nürnberger Spieler (Foto: dapd)

Esswein (3.v.r.) brachte den "Club" auf die Siegerstraße

Das war kein Einstand nach Maß für Herthas neuen Trainer Michael Skibbe. Mit 0:2 (0:1) unterlag sein Team beim 1. FC Nürnberg. Alexander Esswein traf in der 43. Minute aus 18 Metern. Allerdings profitierte der Nürnberger Angreifer vom Eingreifen der Berliner Abwehr. Hertha-Verteidiger Roman Hubnik fälschte den Ball mit dem Kopf unhaltbar für Schlussmann Thomas Kraft ab. Kurz vor dem Abpfiff stellte Dominic Maroh den 2:0-Endstand her (84.) und bescherte dem FCN damit im 1000. Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte einen Sieg.

Mit einem späten Tor entschied der SC Freiburg das Kellerduell des Tabellen-Achtzehnten gegen den Siebzehnten, FC Augsburg, für sich. Der erst 18-jährige Matthias Ginter drückte den Ball nach einem Freistoß über die Linie (87.). Auch in Freiburg feierte ein neuer Trainer sein Debut: Allerdings saß SC-Coach Christian Streich - anders als Skibbe - zum ersten Mal überhaupt als Chef auf einer Bundesliga-Trainerbank.

Dutt redet, Dortmund hofft

Leverkusens Coach Robin Dutt (Foto: dapd)

Leverkusens Coach Dutt

Während seine Mannschaft im Winter im Training die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt hat, musste Bayer Leverkusens Trainer Robin Dutt vor allem eines: viel reden. Der Grund: Immer wieder waren die atmosphärischen Störungen zwischen Team und Trainer ein Thema. Also sprach Dutt immer wieder mit Spielern, Vereinsführung und sogar mit den Fans, um die vereinsinterne Stimmung wieder zu verbessern. Ob sich das auch in den Ergebnissen niederschlägt muss seine Mannschaft am Sonntag (22.01.2012) im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 zeigen.

Zuvor startet auch der deutsche Meister Borussia Dortmund in die Rückrunde. Beim Hamburger SV gab es für die Schwarz-Gelben zwar bei den vergangenen fünf Gastspielen nur einen einzigen Punkt, aber dennoch möchte der BVB alles tun, um vom Fehlstart der Bayerns zu profitieren.

Autor: Andreas Sten-Ziemons
Redaktion: Calle Kops

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