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Fußball

Schalke legt vor

Auf die ersten vier der Tabelle - München, Dortmund, Schalke und Mönchengladbach - warten am 16. Spieltag vermeintlich leichte Aufgaben. Die Verfolger haben dagegen schwerere Gegner. Schalke startet mit einem Sieg.

Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (v.l.) , Christian Fuchs und Jose-Manuel Jurado jubeln nach dem Treffer zum 2:1 (Foto: dapd)

Schalke kann schon am Freitag gegen Hertha vorlegen

Der FC Schalke 04 hat zum Auftakt des 16. Spieltages auswärts bei Hertha BSC nichts anbrennen lassen und sich weiter in der Spitzengruppe festgesetzt. Die "Königsblauen" siegten verdient mit 2:1 (2:1) und zogen nach Punkten mit Tabellenführer Bayern München gleich. Damit kletterte die Mannschaft von Trainer Huub Stevens vorerst auf Rang zwei. Klaas-Jan Huntelaar (20. Minute) und Teemu Pukki (43.) erzielten die Schalker Tore, für Hertha war Adrian Ramos (25.) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erfolgreich. Berlin dominierte zunächst die Partie, doch Schalke nutzte seine Chancen und hätte noch höher gewinnen können. Damit geht die Schalker Erfolgsgeschichte weiter, es war der dritte Sieg in Folge.

Favre warnt vor Augsburg

Gladbachs Trainer Lucien Favre gestikuliert am Spielfeldrand (Foto: AP)

Lucien Favre: "Es wird enorm schwer in Augsburg."

Ebenfalls auswärts geht der Drittplatzierte, Borussia Mönchengladbach, auf Punktejagd. Die Borussen reisen nach Augsburg zum zweiten Aufsteiger. Auf dem Papier scheint die Angelegenheit klar: Augsburg ist Letzter und hat zuhause erst ein einziges Mal gewonnen. Die Gladbacher sind dagegen die drittbeste Bundesliga-Mannschaft auf fremdem Platz. Dennoch warnt Gladbachs Trainer Lucien Favre vor den mutigen Aufsteigern: "Der FC Augsburg spielt für mich gut. Die Spiele sind manchmal sehr eng", meint der Schweizer. "Es ist nicht einfach, dort zu spielen. Deswegen sind wir total überzeugt davon, dass es enorm schwer für uns wird."

Magath sieht Fortschritte

Wolfsburgs Trainer Felix Magath beobachtet das Spiel. (Foto: Peter Steffen dpa/lni)

Vfl-Trainer Magath hatte zuletzt nicht viel zu lachen

Ein spannendes Duell steht in Bremen auf dem Programm, wo der SV Werder den VfL Wolfsburg empfängt. Beide Teams müssen gewinnen. Der Fünfte, Bremen, um den Anschluss auf das Spitzenquartett und damit auf die Champions-League-Plätze nicht zu verlieren – die "Wölfe", derzeit nur 13. der Tabelle, um sich vor der Winterpause wenigstens ein kleines Punktepolster auf die Abstiegsränge zuzulegen. Außerdem wollen sie ihren Trainer Felix Magath nicht schon wieder so verärgern wie beim 2:2 gegen Mainz am vergangenen Wochenende, als ein 2:0-Vorsprung leichtfertig noch verspielt wurde. Der Trainer gibt sich vor der Partie aber zuversichtlich. "Letztendlich glaube ich und spüre ich, dass es vorwärts geht", sagt er. "Ich hoffe natürlich, dass sich das schon am Samstag ausdrückt, dass wir eine geschlossene Leistung über die 90 Minuten zeigen können und damit in Bremen auch etwas holen können."

Direktes Verfolgerduell in Hannover

Spielszene: Leverkusens Simon Rolfes versucht den Ball am herauseilenden Hannoveraner Torwart Ron-Robert Zieler vorbeizuspielen (Foto: dapd)

Bayer und sein Kapitän Rolfes (l.) müssen nach Hannover

Genau wie Werder Bremen wollen auch Hannover 96 und Bayer Leverkusen mit einem Sieg näher an die Spitze rücken. Im direkten Duell steht besonders Gastgeber Hannover unter Druck: Nach fünf Partien ohne Sieg sind die 96er auf dem besten Wege, ins Mittelfeld der Tabelle abzurutschen. Hannovers Trainer Mirko Slomka weiß um die Qualitäten des Gegners, setzt aber auch auf die eigenen Stärken. "Leverkusen spielt sehr offensiv, technisch auf hohem Niveau und hat sehr gute Einzelspieler. Besonders Michael Ballack zeigt in den letzten Wochen eine hervorragende Form", lobt Slomka. "Aber wir haben Heimrecht und wir wissen auch, was Bayer Leverkusen nicht so sehr auszeichnet. Sie lassen viele Torschüsse des Gegners zu und sind anfällig für Konter, die bekanntlich eine Stärke von uns sind. Vielleicht passt das ganz gut zusammen."

Entscheidungsspiele im unteren Mittelfeld

HSV-Trainer Thorsten Fink gestikuliert (Foto: dapd)

Unter Thorsten Fink hat sich der HSV verbessert

Deutlich auf dem Weg nach oben ist der Hamburger SV. Seit dem 10. Spieltag ging es unter Trainer Thorsten Fink von Platz 17 auf Rang elf. Die Mannschaft blieb in dieser Zeit ungeschlagen und holte neun Punkte. Beim Auswärtsspiel gegen den FSV Mainz 05 sollen nun drei weitere hinzukommen. Schafft der HSV einen Sieg gegen die Mainzer, so hat er damit den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld gefunden. Dort möchten auch der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Köln hin. Die Nürnberger, im Moment mit 15 Zählern nur 15., setzen im Spiel gegen 1899 Hoffenheim darauf, dass sich der Negativtrend der Gäste fortsetzt. Hoffenheim hat seine letzten fünf Auswärtsspiele verloren. "Wir müssen gegensteuern", fordert 1899-Coach Holger Stanislawski. "Wir wollen mit aller Macht etwas Zählbares holen in Nürnberg und werden daher Gas geben."

Der 1. FC Köln empfängt den SC Freiburg und möchte den Grundstein für einen Endspurt vor der Winterpause legen. Mit zwei Heimspielen innerhalb von nur drei Tagen haben die Kölner alle Möglichkeiten dazu. Bereits am Dienstag steht mit dem Nachholspiel gegen den FSV Mainz 05 die nächste Partie an. Schafft der FC zwei Siege, hat er auf längere Sicht mit der Abstiegszone nichts mehr zu tun.

Die Besten zuletzt

Dortmunds Robert Lewandowski und Mats Hummels jubeln (Foto: dapd)

In der Bundesliga läuft es für den BVB rund

Erst am Sonntag (11.12.2011) greifen schließlich auch der Zweite, Borussia Dortmund, und der Tabellenführer, FC Bayern München, ins Geschehen ein: Die Dortmunder, die sich vom enttäuschenden Aus in der Vorrunde der Champions League erholen müssen, empfangen den 1. FC Kaiserslautern. Der FC Bayern reist dagegen gut ausgeruht zum Südgipfel beim VfB Stuttgart. Die meisten Stammkräfte hatten am Mittwoch (07.12.2011) bei der Partie gegen Manchester City, die mit einer unbedeutenden 0:2-Niederlage endete, nicht auf dem Platz gestanden, sondern waren von ihrem Trainer Jupp Heynckes für die Liga geschont worden.

Autoren: Olivia Fritz/Andreas Sten-Ziemons
Redaktion: Friederike Schulz